Werbung

28-Jähriger rammt Pärchen von der Autobahn und flüchtet dann zu Fuß

Waldmohr: In der vergangenen Nacht gegen 1.13 Uhr ist ein 57 Jahre alter Mann mit seinem Auto auf der A 6 aus Richtung Waldmohr kommend in Richtung Homburg auf der Überholspur unterwegs. In seinem Fahrzeug sitzt außer ihm noch eine 56 Jahre alte Beifahrerin. In Höhe der Anschlussstelle Waldmohr kommt ein 28 Jahre alter Mann mit seinem Auto von hinten mit sehr hoher Geschwindigkeit angefahren und rammt den vorausfahrenden Wagen aus bislang ungeklärter Ursache mit voller Wucht. Der getroffene Wagen dreht sich zweimal um die eigene Achse und überschlägt sich. Auf einer Grünfläche zwischen der Ab- und der Auffahrt Waldmohr, die teilweise zum Saarland und teilweise zu Rheinland-Pfalz gehört, kommt der Wagen dann zum Stillstand. Der Fahrer und die Beifahrerin werden bei dem Unfall schwer verletzt. Lebensgefahr besteht zurzeit nach Angaben der Polizei aber nicht.

Weiter nach der Werbung
Der Wagen des Unfallverursachers kollidiert nach dem Aufprall noch dreimal mit den Leitplanken und kommt erst dann zum Stehen. Der Mann steigt aus seinem Auto und flüchtet anschließend zu Fuß vom Unfallort. Weil nicht klar ist, ob Personen möglicherweise verletzt oder orientierungslos in der Umgebung liegen, kommt es zu umfangreichen Suchmaßnahmen.
Weiter nach der Werbung
Daran beteiligt sind Kräfte der Feuerwehr, die mit Suchgeräten wie einer Drohne mit Wärmebildkamera und Wärmebildkameras am Boden unterwegs sind. Ein Mantrailer-Suchhund des Rettungsdienstes und Diensthundeführer der Polizei suchen ebenfalls nach Personen. Auch weitere Polizeikräfte aus dem Saarland und Rheinland-Pfalz beteiligen sich.
Weiter nach der Werbung
Die Person kann jedoch nicht aufgefunden werden. Heute Morgen stellt sich der Unfallverursacher dann bei der Polizeiinspektion Landstuhl, wo weitere Maßnahmen durchgeführt werden. Offensichtlich hat er keine schwerwiegenden Verletzungen erlitten. An den beiden Fahrzeugen entsteht Totalschaden. Die Autobahn muss für den Zeitraum der Unfallaufnahme und der Personensuche fast acht Stunden lang voll gesperrt werden.

Auch interessant: