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34-Jähriger ringt nach Unfall am Rombachaufstieg mit dem Tod

Neunkirchen: Nach einem schweren Verkehrsunfall auf dem Rombachaufstieg heute Morgen kämpft ein 34-jähriger Mann im Krankenhaus um sein Leben. Der Mann ist kurz vor neun Uhr aus Richtung Hangard kommend auf der L 287 unterwegs, als er in einer lang gezogenen Linkskurve kurz vor dem Ortseingang Wellesweiler aus noch unbekannter Ursache die Kontrolle über seinen silbernen 3er BMW verliert.  Das Auto knickt mehrere bis zu 15 Zentimeter dicke Bäume wie Streichhölzer um. Dann überschlägt sich die Limousine und bleibt nach etwa 25 Metern auf dem Dach in der Böschung neben der Straße liegen. Eine Ersthelferin hält direkt an der Unfallstelle an und wählt mit ihrem Handy den Notruf. Die Löschbezirke Wellesweiler und Furpach der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen rücken gemeinsam mit Rettungsdienst und Polizei auf den Rombachaufstieg aus. Auch Rettungshubschrauber Christoph 16 startet vom Klinikum Saarbrücken auf dem Winterberg in Richtung Neunkirchen. Der Unfallfahrer ist in seinem Wagen eingeklemmt und so schwer verletzt, dass der Rettungsdienst sich für eine so genannte Sofortrettung entscheidet. Sprich: Die Feuerwehr muss den Mann umgehend aus dem Wrack befreien, wenn er noch eine Überlebenschance haben soll. Die Retter holen den 34-Jährigen schnell, aber vorsichtig aus dem Auto, der Rettungsdienst bringt ihn in ein nahe gelegenes Krankenhaus. Dort wird er intensivmedizinisch versorgt, schwebt in Lebensgefahr. Am Unglücksort stellen die 33 Feuerwehrleute den Brandschutz sicher, um bei einem Brand am Unfallwrack direkt reagieren zu können. Bevor ein Abschleppunternehmer den verunglückte BMW aus der Böschung bergen kann, muss die Feuerwehr mehrere Bäume rund um das Wrack mit der Kettensäge entfernen. Gegen 11 Uhr kann die Sperrung des Rombachaufstieges aufgehoben werden. Wieso der Fahrer verunglückte, ermittelt nun die Polizei.

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