Auto komplett zerlegt: Fünf Verletzte bei schwerem Verkehrsunfall in St. Wendel

St. Wendel: Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht zum heutigen Sonntag im Landkreis St. Wendel. Gegen 3.15 Uhr ist ein 18 Jahre alter Fahranfänger, der aus St. Wendel stammt, mit seinem Auto auf der L 130 zwischen den St. Wendeler Stadtteilen Remmesweiler und Oberlinxweiler unterwegs. Bei ihm im Wagen sitzen vier weitere Insassen. Kurz vor dem Ortseingang Oberlinxweiler, in dessen Richtung der schwarze Peugeot 208 bewegt, verliert der Fahrer die Kontrolle über das Auto.

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Die Ermittler der Polizeiinspektion St. Wendel vermuten, dass der Mann mit überhöhter Geschwindigkeit unterwegs ist. Der Kleinwagen kommt auf der Landstraße nach links von der Fahrbahn ab. Dort fährt der Peugeot zunächst auf eine Betonmauer, rutscht über die Mauer und kollidiert mit einer Straßenlaterne. Die Laterne wird durch die Wucht des Aufpralls auf die Fahrbahn geschleudert.
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Der Unfallwagen rutscht weiter und kollidiert mit einem Holzstrommast, der durch die Kollision abbricht wie ein Streichholz und umkippt. Das Auto wird weiter herumgeschleudert, rutscht zunächst auf der Fahrerseite über den Asphalt und kippt dann wieder zurück auf die Räder. Also die, die noch dran sind. Unterwegs mäht der Wagen noch einen Leitpfosten um.
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Der Motor des Autos wird herausgerissen und fliegt meterweit in eine Wiese neben der Fahrbahn. Aufgrund des umgekippten Strommasts beschädigt die Stromleitung das Dach einer Maschinenhalle und einen Elektrozaun. Die Feuerwehr wird alarmiert, um die Insassen zu befreien. Der Fahrer und seine Passagiere werden in umliegende Krankenhäuser eingeliefert.
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Drei Personen werden bei dem Unfall schwer verletzt, zwei weitere haben Glück und kommen mit leichten Verletzungen davon. Die Landstraße ist während der Unfallaufnahme und der Bergungsarbeiten bis etwa 7.15 Uhr voll gesperrt. Über die Höhe des Sachschadens macht die Polizei keine Angaben.

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