Auto und Laster kollidieren: Bundeswehrsanitäter helfen Schwerverletztem

St. Ingbert: Aktuell kommt es auf der A 6 bei St. Ingbert noch zu Verkehrsbehinderungen. Grund ist ein schwerer Verkehrsunfall auf der Richtungsfahrbahn Mannheim, der sich gegen 13.30 Uhr ereignet hat. Hinter der Auffahrt St. Ingbert-Mitte kollidieren ein Auto und ein Lkw. Nach der Kollision schleudert das Auto in die Leitplanke und kommt entgegen der Fahrtrichtung zum Stillstand. Der Fahrer erleidet bei dem Crash schwere Verletzungen. Zwei Notfallsanitäter der Bundeswehr, die zufällig an der Unfallstelle vorbeikommen, übernehmen die Erstversorgung des Patienten im Fahrzeug.

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Weitere Ersthelfer setzen den Notruf ab und sichern bis zum Eintreffen der Retter die Unfallstelle ab. Die Freiwillige Feuerwehr St. Ingbert rückt mit den Löschbezirken St. Ingbert-Mitte, Hassel und Oberwürzbach umgehend zur Unfallstelle aus. Dabei wird die Rettungsgasse von zahlreichen Lkws blockiert. Auch wechseln mehrere Fahrzeuge den Fahrstreifen, obwohl die Einsatzfahrzeuge mit Martinshorn die Rettungsgasse angefahren kommen. Die Feuerwehr trifft zeitgleich mit Rettungshubschrauber Christoph 16 vor Ort ein. Die Notärztin übernimmt die weitere medizinische Versorgung.
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Kurze Zeit später retten die Feuerwehrleute den Fahrer liegend aus dem Fahrzeug. Ein Rettungswagen bringt ihn schwer verletzt in eine Klinik. Die Einsatzkräfte der Feuerwehr streuen in der Zwischenzeit unter anderem auslaufende Betriebsstoffe mit Bindemittel ab. Im Einsatz sind 24 Feuerwehrleute mit fünf Einsatzfahrzeugen, zehn Kräfte des Rettungsdienstes mit mehreren Rettungswagen, dem Rettungshubschrauber, ein Notarzteinsatzfahrzeug sowie die Polizei mit mehreren Beamten.
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Die Polizisten haben die Ermittlungen zum Unfallhergang aufgenommen. Die Autobahn muss währenddessen mehrere Stunden lang voll gesperrt werden. Die Feuerwehr bedankt sich ausdrücklich bei den beiden Bundeswehrsoldaten der 9. Kompanie des Fallschirmjägerregiments 26 aus Merzig und den weiteren Ersthelfern.

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