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Autobrände halten Feuerwehr in Atem

Großrosseln/Püttlingen: Zwei Autobrände im Regionalverband Saarbrücken haben gestern und heute den Einsatz der Freiwilligen Feuerwehren erfordert. In Großrosseln werden die Helfer heute Nachmittag gegen 14.50 Uhr in die Bahnhofstraße gerufen. Auf dem Parkplatz des dortigen Drogeriemarkts hat kurz vor der französischen Grenze der Motorraum eines Kleinlieferwagens Feuer gefangen. Als die Helfer nach wenigen Minuten vor Ort eintreffen, schlagen bereits meterhohe Flammen aus dem Fahrzeug. Trotz des schnellen Eingreifens der Feuerwehr ist der Wagen nach den Löscharbeiten nur noch Schrott wert. Weil keine Fahrzeuge in näherer Umgebung geparkt sind, bleibt es bei dem einen beschädigten Fahrzeug. Die Brandursache ist noch unklar, die Polizei ermittelt. Verletzt wird bei dem Brand niemand. Gestern Morgen hingegen steht viel mehr auf dem Spiel: Gegen 7 Uhr melden Anwohner dichten Rauch aus einer Gruppe von Garagen in der Schleitenstraße. Es wird zunächst angenommen, dass die Garagen mit mehreren Wohnhäusern verbunden sind und das Feuer übergreifen könnte. Das ist zum Glück nicht der Fall. Rund 50 Kräfte der Löschbezirke Püttlingen, Köllerbach und Herchenbach rücken an, die Helfer müssen die vier Garagen teils gewaltsam öffnen, bis sie die richtige mit dem brennenden Auto entdecken. Ein Ford Mondeo Kombi hat im Frontbereich Feuer gefangen, unter Atemschutz gehen die Helfer gegen die Flammen vor. Eine dichte Rauchwolke steht über dem Unglücksort, die Feuerwehr muss alle Garagen nach den Löscharbeiten gründlich belüften. Der Rettungsdienst des DRK rückt mit einem Rettungswagen an, ein Bewohner wird vor Ort auf eine mögliche Rauchgasvergiftung untersucht. Er muss aber nicht mit ins Krankenhaus. Die Ermittler der Polizeiinspektion Völklingen gehen von einem technischen Defekt als Brandursache aus. Die Schadenshöhe ist unklar. Hinweise für Leserreporter: Immer erst Hilfe leisten! Wenn keine Einsatzkräfte vor Ort sind, wählt den Notruf, sichert Unglücksstellen nach Möglichkeit ab und warnt andere. Startet falls notwendig und möglich eigene Lösch- oder Rettungsversuche. Bringt euch selbst und andere nicht in Gefahr. Behindert weder Rettungskräfte noch den Verkehr. Haltet euch an alle Gesetze, Vorschriften und Anweisungen von Einsatzkräften.

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