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Berufsfeuerwehr knickt ein: Keine Helmniederlegung gegen Ex-Chef

Saarbrücken: Heute Morgen wollten die Berufsfeuerwehrleute der Landeshauptstadt Saarbrücken ihrem Unmut Luft machen. Weil sie dagegen sind, dass der ehemalige Chef der Feuerwehr Josef Schun seinen Posten zurückerhalten soll, wollten die Beamten öffentlich Flagge zeigen. Angekündigt wurde eine symbolische Helmniederlegung vor dem Saarbrücker Rathaus gegen neun Uhr. Auch ein Schweigemarsch von der Wache 1 der Berufsfeuerwehr im Hessenweg zum Saarbrücker Rathaus war im Gespräch. Nach einem internen Treffen sind all diese Maßnahmen nun abgeblasen worden. Die Feuerwehrbeamten, die aus gutem Grund kein Streikrecht haben, fürchten arbeitsrechtliche Schritte. Denn eine Helmniederlegung dürfte problemlos als Arbeitsverweigerung aufgefasst werden. Schindel: „Das funktioniert alles sehr gut. Gleichzeitig können wir nun auch im Bereich der Innenstadt wieder vom Hessenweg aus die freiwillige Feuerwehr alarmieren.“ Damit ist die Bereitschaft in dutzenden Gerätehäusern im Regionalverband wieder aufgehoben. Hunderte Freiwillige hatten bei ihren Feuerwehrautos übernachten müssen, weil die Alarmierung per Funkmelder zeitweise unmöglich war. Der Rettungsdienst in der Stadt ist nach wie vor gesichert, die Rettungstaucher fallen nach wie vor aus. Im Hessenweg gibt es ab zehn Uhr ein Krisentreffen der Bürgermeister aus dem Regionalverband.
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