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Brand in Riegelsberg: Nach dem Enkel nun auch die Großmutter verstorben

Riegelsberg: Weitere traurige Nachricht nach dem Brand in einem Wohnhaus in der Nacht zum Dienstag in Riegelsberg (wir berichteten). Dort hatte die Feuerwehr eine 88 Jahre alte Frau mit Hilfe des Drehleiterwagens aus dem ersten Stock eines Wohnhauses gerettet. Die Seniorin war noch bei Bewusstsein und wurde mit Sauerstoff behandelt, bevor sie schwer verletzt in ein Krankenhaus gebracht wurde. Jetzt ist sie in der Klinik jedoch an ihren Verletzungen verstorben. Zuvor war bereits ihr Enkel, in dessen Wohnung das Feuer ausgebrochen war, ums Leben gekommen. Die Kräfte der Feuerwehr zogen den 41 Jahre alten Mann leblos aus dem Gebäude.

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An Ort und Stelle wurde er von Feuerwehrleuten und Sanitätern zunächst erfolgreich reanimiert und in eine Klinik gebracht, wo er jedoch nach einigen Stunden starb. Der einzige Überlebende ist der 89 Jahre alte Ehemann der verstorbenen Seniorin, der auch der Großvater des toten 41-Jährigen ist. Er wurde im ersten Stock des Gebäudes durch einen piepsenden Rauchmelder aus dem Schlaf gerissen und versuchte noch, seinen Enkel in der Brandwohnung im Erdgeschoss zu retten.
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Nachdem das misslang, schnitt der dichte Rauch dem Senior den Weg zurück ins Obergeschoss ab. Er musste seine Frau zurücklassen und sich ins Freie retten. Das Haus in der Überhofer Straße, in dem die Familie lebte, ist nach wie vor nicht bewohnbar. Brandermittler der Polizei konnten rekonstruieren, dass die Flammen im Bereich der Küche ausbrachen. Die Brandursache liegt den Experten zufolge im technischen Bereich.
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Was genau das Feuer verursacht hat, kann aber nicht mehr genau gesagt werden. Schon vor einigen Wochen war es in derselben Küche zu einem Brand gekommen. Damals hatte ein Toaster das Feuer verursacht, der Schaden hielt sich jedoch in Grenzen. Nun bewegt sich die Schadenssumme im sechsstelligen Bereich.

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