Brandstiftungen, Raubüberfälle, Autodiebstähle: Saarbrücker zieht Spur der Verwüstung bis nach Bayern

Saarbrücken: Nach zwei Tagen erfolgloser Suche hat das Landespolizeipräsidium in Saarbrücken am heutigen Mittwoch eine Öffentlichkeitsfahndung nach dem Mann herausgegeben, dem zur Last gelegt wird, mehrere Straftaten begangen zu haben. Die Polizei fahndet jetzt öffentlich nach dem 32 Jahre alten Christian C., der aus dem Saarbrücker Stadtteil Güdingen stammt.

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Er hat nach Überzeugung der Ermittler am Montag zunächst gegen sieben Uhr in Kleinblittersdorf ein Auto gestohlen, anschließend eine Tankstelle in Spiesen-Elversberg überfallen und am Nachmittag das Haus seiner Eltern in Güdingen in Brand gesetzt. Wie die Ermittler erst jetzt bekannt geben, ist das aber noch lange nicht alles, was dem Mann vorgeworfen wird. Denn nach den Taten im Saarland am Montag hat der Mann nach derzeitigem stand der Ermittlungen in der Nacht zum Dienstag ein Firmengebäude an seiner Arbeitsstelle in Berg bei Wörth in Rheinland-Pfalz in Brand gesetzt, wo erheblicher Sachschaden entstanden ist.
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Danach ist der Mann weiter mit dem in Kleinblittersdorf geklauten grauen Mitsubishi nach Bayern geflüchtet. In der Oberpfalz bei Windischeschenbach hat er nach Ansicht der Polizei heute Morgen gegen drei Uhr eine an der A 93 gelegene Tankstelle überfallen. Mit einer Pistole bewaffnet hat er demnach Bargeld und Zigaretten erbeutet. Etwa 15 Minuten nach dem Überfall kommt der geklaute Mitsubishi in einem Kreisverkehr von der Straße ab und überschlägt sich.
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Der Fahrer wird dabei verletzt. Dennoch ist die Flucht des Gesuchten noch nicht zu Ende: Der Mann erbeutet den weißen Opel Combo eines Ersthelfers, der an der Unfallstelle angehalten hat. Mit diesem Wagen mit dem amtlichen Kennzeichen KEM-H 82 hat der 32-Jährige anschließend seine Flucht in Richtung tschechischer Grenze fortgesetzt. Bisherige Fahndungsmaßnahmen der Polizei sind alle erfolglos geblieben.

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