Corona-Modellprojekt: Bekommt Saarbrücken das 2G-Armband fürs Shopping?

Saarbrücken: Wer im Saarland in Geschäften mit nicht lebensnotwendigem Sortiment einkaufen will, für den gilt die 2G-Regel. Das heißt, man muss vollständig gegen Corona geimpft oder von einer Infektion genesen sein. Das kann etwa bei einem Shopping-Nachmittag am Wochenende teilweise sehr nervig werden:

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In jedem Geschäft muss man immer aufs Neue seinen Impfnachweis sowie einen dazugehörigen Lichtbildausweis vorzeigen. Auch für die Geschäftsleute ist das nervig: Sie müssen bei jedem einzelnen Besucher kontrollieren, ob sie zur 2G-Gruppe gehören, teilweise bei vielen hundert Kunden pro Stunde. Jetzt will das Saarland dieses Prozedere vereinfachen.
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Das hat die Staatskanzlei am heutigen Freitagabend bekanntgegeben. Die Einhaltung der 2G-Corona-Regeln für den Einzelhandel im Saarland soll künftig unbürokratischer und kundenfreundlicher erfolgen. Wie genau das geregelt werden soll, verrät die Landesregierung derzeit noch nicht. In anderen Bundesländern gibt es beispielsweise Armbändchen, die einen Tag lang gelten. Man weist einmal nach, dass man zur 2G-Gruppe gehört und bekommt dann ein Bändchen wie in der Disko oder im Urlaubshotel, das man in allen anderen Geschäften vorzeigen kann.
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Ob das auch für das Saarland geplant ist, bleibt abzuwarten. Auch soll die Neuregelung nicht sofort im ganzen Land eingeführt werden, sondern startet zunächst nur in der Landeshauptstadt Saarbrücken als Modellprojekt. Die Einzelheiten wollen Saar-Ministerpräsident Tobias Hans (CDU) und sein Parteifreund, Saarbrückens Oberbürgermeister Uwe Conradt, am morgigen Samstagmittag vorstellen.
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Neben Hans und Conradt sind auch Fabian Schulz, Hauptgeschäftsführer des Handelsverbandes für Einzelhandel und Dienstleistung Saarland, sowie Michael Genth, Vorsitzender des Saarbrücker Vereins für Handel und Gewerbe, bei der Vorstellung dabei. wir berichten natürlich für euch.

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