Jetzt mehr als 1.200 Infizierte, 16 Tote und 120 Geheilte im Saarland – Corona-Zahlen vom 2. April

Saarbrücken: Das saarländische Gesundheitsministerium hat die aktuellen Zahlen der Corona-Pandemie für den heutigen Tag veröffentlicht. Die Werte sind jetzt immer auf dem Stand von 18 Uhr, um die Tageszahlen vergleichbar zu machen. Die Dunkelziffern weichen nach Expertenmeinungen deutlich von den gemeldeten Zahlen ab. Im Saarland gibt es mittlerweile 1.252 bestätigte Corona-Fälle, 179 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 17 Prozent im Vergleich zum Vortag. Mindestens einer von rund 800 Saarländern trägt das Virus in sich. Durchschnittlich gibt es pro 1.000 Einwohner 1,3 gemeldete Infizierte, gestern lag der Wert niedriger bei 1,1. Von diesen bestätigten Fällen sind 16 Patienten mittlerweile verstorben. Das ergibt eine Sterberate von 1,3 Prozent. Anders ausgedrückt: Einer von 78 Menschen, bei denen im Saarland das Virus festgestellt worden ist, stirbt. Von den bestätigten Fällen gelten 120 inzwischen als geheilt. 163 Corona-Erkrankte werden aktuell stationär in einem Krankenhaus behandelt, 51 davon auf Intensivstation. Bei rund 8 Prozent positiver Testergebnisse kann man davon ausgehen, dass bislang etwa 15.700 Tests von Saarländern ausgewertet worden sind. Das entspricht etwa 1,6 Prozent der saarländischen Bevölkerung.

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In ganz Deutschland liegt das Saarland, was die gemeldeten Infektionen angeht, auf dem elften Rang, genau wie gestern. 1,5 Prozent der in Deutschland positiv Getesteten kommen von der Saar, dabei leben hier nur 1,2 Prozent der Bevölkerung. Was die entdeckten Infektionen pro 1.000 Einwohner angeht, liegt das Saarland auf dem vierten Rang bundesweit, genau wie gestern. Bei uns ist die Sterberate niedriger als in der gesamten Republik, wo sie bei 1,4 Prozent liegt.

Im Regionalverband Saarbrücken werden derzeit die meisten betroffenen Saarländer mit 511 Fällen gemeldet, 90 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 21 Prozent im Vergleich zum Vortag. Etwa 41 Prozent der Infektionsmeldungen kommen von hier. Mindestens einer von rund 600 Einwohnern trägt das Virus hier in sich und es gibt pro 1.000 Einwohner mehr als 1,6 Infizierte.

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Im Landkreis Saarlouis werden derzeit 215 Fälle gemeldet, 43 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 25 Prozent im Vergleich zum Vortag. Etwa 17 Prozent der Infektionsmeldungen kommen von hier. Mindestens einer von rund 900 Einwohnern trägt das Virus hier in sich und es gibt pro 1.000 Einwohner mehr als 1,1 Infizierte.

Im Saarpfalz-Kreis werden derzeit 213 Fälle gemeldet, 24 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 13 Prozent im Vergleich zum Vortag. Etwa 17 Prozent der Infektionsmeldungen kommen von hier. Mindestens einer von rund 700 Einwohnern trägt das Virus hier in sich und es gibt pro 1.000 Einwohner mehr als 1,5 Infizierte.

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Im Landkreis Neunkirchen werden derzeit 135 Fälle gemeldet, 9 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 7 Prozent im Vergleich zum Vortag. Etwa 11 Prozent der Infektionsmeldungen kommen von hier. Mindestens einer von rund 1.000 Einwohnern trägt das Virus hier in sich.

Im Landkreis St. Wendel werden derzeit 104 Fälle gemeldet, 5 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 5 Prozent im Vergleich zum Vortag. Etwa 8 Prozent der Infektionsmeldungen kommen von hier. Mindestens einer von rund 800 Einwohnern trägt das Virus hier in sich und es gibt pro 1.000 Einwohner mehr als 1,2 Infizierte.

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Im Landkreis Merzig-Wadern werden derzeit 74 Fälle gemeldet, 8 mehr als gestern. Das entspricht einer Steigerung von 12 Prozent im Vergleich zum Vortag. Etwa 6 Prozent der Infektionsmeldungen kommen von hier. Mindestens einer von rund 1.400 Einwohnern trägt das Virus hier in sich und es gibt pro 1.000 Einwohner mehr als 0,7 Infizierte.

Blick in unsere direkt angrenzenden Nachbarländer: Rheinland-Pfalz meldet 3.276 Infektionen, 576 Geheilte und 27 Todesfälle. Luxemburg meldet 2.487 Infektionen, 80 Geheilte und 30 Todesfälle. Das französische Département Moselle meldet Stand gestern 1.021 Erkrankte im Krankenhaus, davon 181 auf Intensivstation, 305 wieder aus dem Krankenhaus Entlassene und 212 Tote.

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