Crash mit drei Schwerverletzten und einem Leichtverletzten: Retter suchen Unfallopfer im Wald

Neunkirchen: Am gestrigen Samstagabend kommt es bei Neunkirchen zu einem schweren Verkehrsunfall. Gegen 22.23 Uhr ist ein Subaru auf der L 114 zwischen der Neunkircher Innenstadt und dem Stadtteil Furpach unterwegs. In dem Wagen sitzen vier junge Männer. Plötzlich gerät das Fahrzeug, nach Angaben der Polizeiinspektion Neunkirchen vermutlich auf Grund nicht angepasster Geschwindigkeit, von der Fahrbahn ab.

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Der Subaru landet in einem angrenzenden Waldstück und prallt dort gegen mehrere Bäume. Dabei werden drei der Insassen schwer verletzt. Der vierte junge Mann hat mehr Glück und trägt nur leichte Verletzungen davon. Eingeklemmt wird in dem Unfallwagen jedoch niemand. Mehrere Rettungswagen, ein Notarzt, die Freiwillige Feuerwehr Löschbezirk Furpach und die Polizei eilen zur Unglücksstelle. Bei der Unfallaufnahme kommt der Verdacht auf, dass eine weitere Person im Fahrzeug gesessen hat und, möglicherweise im Schockzustand, zu Fuß geflüchtet ist.
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Weil nicht ausgeschlossen werden kann, dass sich die Person verletzt oder hilflos in dem Waldstück befindet, starten die Retter eine umfangreiche Suchaktion. Dabei kommen auch eine Drohne und eine Wärmebildkamera zum Einsatz. Entdeckt wird letztlich aber niemand. Dafür entdecken die Beamten der Polizeiinspektionen Neunkirchen und Homburg beim Fahrer des Wagens eine mögliche Alkohol- und Drogenbeeinflussung. Bei dem 19-Jährigen wird eine Blutprobe angeordnet.
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Alle verletzten Personen werden vom Rettungsdienst zur weiteren medizinischen Untersuchung in umliegende Krankenhäuser verbracht. An dem Subaru entsteht hoher Sachschaden. Außerdem erfasst der Wagen nach dem Abkommen von der Straße einen Leitpfosten, der dann auf die Fahrbahn geschleudert wird. Als ein weiteres Fahrzeug über den Leitpfosten fährt, wird auch dieses Auto beschädigt. Die Landstraße ist während des Einsatzes längere Zeit gesperrt.

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