Das Saarland bereitet die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor

Saarbrücken: Das Saarland bereitet sich auf die Aufnahme von Kriegsflüchtlingen aus der Ukraine vor. Das hat das Saar-Innenministerium am heutigen Donnerstag erklärt. Innenminister Klaus Bouillon (CDU): „Es ist grausam, erschütternd und war lange Zeit unvorstellbar, dass wir in Europa erneut mit einem Krieg konfrontiert werden. Die saarländische Landesregierung verurteilt ebenso wie unsere Kolleginnen und Kollegen aus dem gesamten Bundesgebiet das Vorgehen Russlands aufs Schärfste und steht bedingungslos solidarisch zu den Ukrainerinnen und Ukrainern.

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Gleichzeitig müssen wir Vorkehrungen treffen, um auf die Folgen dieses Krieges, die uns auch hier im Saarland sicherlich erreichen werden, gut vorbereitet zu sein.“ Jetzt gehe es im Saarland um die Bereitstellung und die mögliche Anpassung einer angemessenen und tragfähigen Infrastruktur, um möglichen Kriegsflüchtlingen eine sichere Unterkunft sowie eine permanente Versorgung bieten zu können, so der Minister:
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„Es ist daher selbstverständlich, dass wir ihnen in dieser schweren Stunde zur Seite zu stehen. Dabei ist es von größter Wichtigkeit, schnell zu handeln.“ Auch die Landeshauptstadt Saarbrücken bereitet sich aktuell auf die Aufnahme von Flüchtlingen aus der Ukraine vor. Oberbürgermeister Uwe Conradt (CDU) erklärt: „Der kriegerische Angriff Russlands auf die Ukraine wird viele tausend Menschen zur Flucht ins westliche Europa bewegen.
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Diese Menschen aus der Ukraine sind Opfer eines Aggressors. Ihnen muss geholfen werden. Das gilt grundsätzlich für alle Menschen, die Zuflucht vor Krieg und Terror suchen. In einer heutigen Sitzung der Verwaltungsspitze hat die Landeshauptstadt beschlossen, wegen der zu erwartenden Zunahme von Flüchtlingen eigens einen Stab für besondere Ereignisse einzurichten. Wir wollen vorbereitet sein, wenn Flüchtlinge in unserer Stadt ankommen.
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Wir – wie alle saarländischen und deutschen Kommunen – brauchen dabei Hilfe. Wohnraum muss angemietet, Bildungsangebote in den Kitas und Schulen sowie Integrationsangebote ausgeweitet werden – um nur beispielhaft einige der anstehenden Aufgaben zu nennen. Das alles kostet Geld und bindet personelle Ressourcen.“

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