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Deutscher Reisebus verunglückt sieben Kilometer vor saarländischer Grenze

Forbach: Schwerer Verkehrsunfall heute Abend auf der französischen A 320 sieben Kilometer vor der saarländischen Grenze entfernt. Ein Reisebus aus dem mittelfränkischen Abenberg in Bayern ist gegen 22.51 Uhr in Richtung Deutschland unterwegs, als er an der Anschlussstelle Le Wiesberg in Höhe des Cora Supermarkts mit einer Baustellenabsperrung kollidiert. Zum Glück sind zu dieser späten Stunde keine Arbeiter an der Mittelleitplanke zu Gange. Auch ein silberner Citroen C2 aus dem Département Moselle ist an dem Unfall beteiligt, an dem Kleinwagen reißt beim Zusammenstoß das linke Vorderrad ab. Der Bus, der rund 50 Senioren aus Deutschland an Bord hat, gerät außer Kontrolle und landet im rechten Grünstreifen. Dort bleibt er nach mehreren Metern leicht schräg stehen und kippt glücklicherweise nicht um. Der Busfahrer wird bei dem Unfall schwer verletzt.
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 Die Fahrgäste bleiben nach Angaben der Préfecture de la Moselle unverletzt. Sie werden durch eingeschlagene Seitenscheiben gerettet und in einem städtischen Linienbus untergebracht, der auf die Autobahn geschickt wird. Im Laufe der Nacht sollen die Insassen nach Forbach gebracht und dort von einem Ersatzfahrzeug des Busunternehmens abgeholt werden.
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Zum Zustand der Insassen im Kleinwagen gibt es noch keine Erkenntnisse. Neben französischen Feuerwehren aus Forbach, Freyming, Saint-Avold und Saargemünd und dem französischen Rettungsdienst werden auch saarländische Helfer zum Unglücksort geschickt. Ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug des Arbeiter-Samariter-Bunds aus Saarbrücken bahnen sich ihren Weg zum verunglückten Bus.
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Die Autobahn Richtung Deutschland bleibt stundenlang gesperrt, der Verkehr wird an der Anschlussstelle Le Wiesberg abgeleitet. Auch aktuell ist die A 320 in dem Bereich gesperrt. Der Bus muss aufwändig mit schwerem Gerät geborgen werden, der Schaden ist immens. Wie es zu dem Unfall kommen konnte, ist noch unklar.

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