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Dringend updaten: WhatsApp gehackt, Lücke wird bereits von Angreifern ausgenutzt

Menlo Park: Seit gestern Abend warnt Facebook vor einer schwerwiegenden Sicherheitslücke in seiner Messaging-App WhatsApp. Millionen Handys weltweit sind betroffen und können von Angreifern problemlos gehackt werden. Nur, wer das neuste Update für WhatsApp von gestern Abend aufspielt, ist vor den Angriffen geschützt. Betroffen sind Android-Geräte, Apple-Geräte und Windows Phones. Und die Gefahr besteht nicht nur auf dem Papier: Es gibt bereits einen dokumentierten Fall, in dem ein Handy über die Sicherheitslücke angegriffen wurde. Der Angriff funktioniert über WhatsApp-Anrufe. Der Angreifer muss das Gerät seines Opfers nur mit einem manipulierten Anruf kontaktieren, schon ist das Gerät gehackt. 

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Der Betroffene muss dazu nicht einmal den Anruf annehmen. Nachdem das Handy gehackt ist, lässt sich der Angreifer möglicherweise über die Anrufliste in WhatsApp erkennen. Wer dort verpasste WhatsApp-Anrufe von seltsamen Nummern hatte, typischerweise zu ungewöhnlichen Uhrzeiten wie mitten in der Nacht, der könnte betroffen sein. Was in so einem Fall zu tun ist, sagt Facebook nicht. 
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Die Muttergesellschaft von WhatsApp empfiehlt lediglich vorbeugend, die neuste Version des Messaging-Dienstes einzuspielen. Falls ihr unsicher seid, ob euer Telefon gefährdet ist, hier die betroffenen Versionen: 
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WhatsApp für Android vor Version 2.19.134, WhatsApp Business für Android vor Version 2.19.44, WhatsApp für iOS vor Version 2.19.51, WhatsApp Business für iOS vor Version 2.19.51, WhatsApp für Windows Phone vor Version 2.18.348 und WhatsApp für Geräte mit dem Betriebssystem Tizen vor Version 2.18.15. Experten raten seit längerem, aus Sicherheits- und Datenschutzgründen WhatsApp generell von seinem Handy zu löschen und durch Alternativen zu ersetzen. Die bekanntesten sicheren Messenger sind Telegram und Threema.