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Einbrecher zünden Mehrfamilienhaus an

Neunkirchen: Gerade schlafen die Bewohner eines Wohn- und Geschäftshauses in der Neunkircher Marienstraße noch friedlich, als in der vergangenen Nacht plötzlich alles ganz schnell gehen muss. Im Friseursalon im Erdgeschoss des Hauses ist ein Feuer ausgebrochen. Giftiger Brandrauch droht, in das Treppenhaus zu ziehen und den Hausbewohnern den Fluchtweg abzuschneiden. In Windeseile müssen die Helfer der Freiwilligen Feuerwehr Neunkirchen, der Polizei und des Rettungsdienstes das komplette Haus evakuieren. Um 1.15 Uhr alarmiert die Leitstelle die Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen sowie den Einsatzleitwagen aus Wellesweiler. 
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Noch bevor die Feuerwehr eintrifft, beginnen Polizisten und Mitarbeiter des Rettungsdienstes, das Haus mit über einem Dutzend Wohnungen zu evakuieren. Rund 40 Personen, darunter auch Kinder, leben in dem fünfgeschossigen Haus. Die Feuerwehr trifft ein und unterstützt die noch nicht ganz abgeschlossene Evakuierung des Hauses. Der Friseursalon im Erdgeschoss ist komplett mit dunklem Rauch gefüllt, der auch schon ins Freie zieht.
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Unter Atemschutz dringen Feuerwehrleute in den Salon ein und suchen nach dem Brandherd. Das Feuer kann schnell unter Kontrolle gebracht werden. Gegen 3 Uhr können die Evakuierten wieder in ihre Wohnungen zurückkehren und die rund 50 Feuerwehrleute mit ihren 12 Fahrzeugen ihren Einsatz beenden. Glücklicherweise wird niemand bei dem Feuer verletzt.
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Noch während der Feuerwehreinsatz läuft, beginnt die Polizei in der Marienstraße mit Ermittlungen zur Brandursache. Schnell ist klar, dass es zuvor einen Einbruch gegeben hat. Vermutlich haben der oder die Einbrecher auch das Feuer gelegt, um ihre Tat zu verdecken. Im Einsatz waren auch zwei Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug der DRK-Rettungswache Ottweiler sowie der Feuerwehr Neunkirchen.

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