Er musste einem Wildtier ausweichen: Mann in teurem Mercedes eingeklemmt

St. Ingbert: Unfall mit drei Verletzten am Donnerstagabend bei St. Ingbert. Gegen 21.30 Uhr ist ein weißer Mercedes aus dem Regionalverband auf der L 244 zwischen Sulzbach und St. Ingbert unterwegs. In Höhe Schnappach muss der 36 Jahre alte Fahrer nach eigenen Angaben in einer Rechtskurve einem Wildtier ausweichen.

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Vor der Siedlung Sechs Eichen verliert der Fahrer die Kontrolle, der Wagen gerät in den Gegenverkehr und pflügt durch den Straßengaben. Dabei reißt der Wagen Leitplanken und ein Verkehrsschild aus der Verankerung. Nach etwa 100 Metern kommt der Mercedes schließlich völlig demoliert zum Stehen.
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Die beiden Beifahrer können sich selbstständig befreien, der Fahrer wird jedoch im Wagen eingeklemmt. Aufgrund des Verletzungsmusters entscheidet der alarmierte Notarzt, dass eine technische Rettung durch die Feuerwehr durchgeführt werden muss. Die Löschbezirke Stadtmitte und Altenwald der Freiwilligen Feuerwehr Sulzbach sowie die Löschbezirke Mitte und Rohrbach der Freiwilligen Feuerwehr St. Ingbert rücken an, um den Mann zu retten.
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Zuerst treffen die Retter aus St. Ingbert ein. Sie schneiden das Auto mit der Rettungsschere auf und entfernen die B-Säule sowie Fahrer- und Hecktür. Nachdem die Öffnung groß genug ist, retten die Feuerwehrleute den Fahrer mit einem speziellen Rettungsbrett aus der Limousine. Der Rettungsdienst übernimmt zunächst die medizinische Erstversorgung vor Ort. Alle drei Insassen kommen anschließend mit Verletzungen in umliegende Krankenhäuser.
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Die Feuerwehr übernimmt nach der Patientenrettung weitere Sicherungsmaßnahmen, klemmt unter anderem die Batterien am Mercedes ab. An dem hochwertigen Fahrzeug entsteht Totalschaden. Es muss von einem Abschleppunternehmen aus dem Straßengraben gehoben werden.  Die Landstraße bleibt während der Rettungsarbeiten und der Bergung des Fahrzeugs mehrere Stunden lang voll gesperrt. Die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen.

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