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Erster Wünschewagen-Einsatz bringt todkranke Frau noch ein Mal nach Hause

Saarbrücken: Diese Woche ging es endlich los für den saarländischen Wünschewagen. Unter dem Motto „Letzte Wünsche wagen“ bringt dieser spezielle Rettungswagen des Arbeiter-Samariter-Bundes schwerstkranke Menschen dorthin, wo sie sein möchten. Der erste Einsatz für das Spezialfahrzeug und seine besonders geschulte Besatzung ist eigentlich ganz einfach – und geht doch so sehr ans Herz. Auf Facebook schreiben die Samariter: „Heute ist ein besonderer Tag: Unser Wünschewagen macht seine erste Fahrt! Unsere beiden Rettungssanitäter und Wunscherfüller Celine und Stephen machen sich nun auf den Weg nach Bous in das dortige St. Barbara Hospiz. Sie erfüllen einer Dame einen Herzenswunsch: Noch ein letztes Mal nach Hause fahren…“ Weitere Wunschfahrten für schwerstkranke Menschen sind bereits in Planung: Unter anderem wollen die Helfer einen Santiano-Fan zum Konzert der Shanty-Rocker in die Saarlandhalle begleiten.
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Diese Reisen wären für die Betroffenen ohne ständige Begleitung eines richtigen Rettungswagens und speziell ausgebildetes Personal oft undenkbar. Mehr als 20 freiwillige Helfer unterstützen das Projekt. Doch allein eine medizinische Ausbildung langt nicht. Gestern schreiben die Samariter: „Heute fand eine Schulung für unsere Wunscherfüller statt, die unseren Wünschewagen auf seinen Fahrten ehrenamtlich begleiten.
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Wir danken allen von Herzen, die unser Wünschewagen-Projekt mit ihrem freiwilligen Einsatz unterstützen und es mit ermöglichen, sterbenskranken Menschen am Ende ihres Lebens einen allerletzten Wunsch zu erfüllen.“ Ehrenamtliche Helfer für das Projekt zu finden, war gar nicht schwer.
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Zahlreiche Freiwillige haben sich nach Angaben des ASB bereits gemeldet. Wer sich direkt an dem Projekt beteiligen möchte, kann sich auf Facebook oder unter der Mailadresse wuenschewagen@asb-saarland.de an Projektleiter Jürgen Müller wenden. Wer dem Team finanziell unter die Arme greifen will, sollte sich ebenfalls dort melden. Und auch für Anfragen von Menschen, die einem Familienmitglied einen letzten Wunsch erfüllen möchten, hat das Team ein offenes Ohr.

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