Familie aus Wallerfangen erlebt Horrorflug durch Superzelle – „Flieger fiel wie ein Freefall-Tower“

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Wallerfangen/Ägypten/Stuttgart: Erst als Steffi aus Wallerfangen und ihre Familie den Airbus nach der Landung verließen, stockte ihnen der Atem.

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Die Cockpitscheibe war komplett beschädigt, die Flugzeugnase von gewaltigen Hagelschlägen nur noch Schrott. Da wurde ihnen bewusst, wie gefährlich ihr Rückflug aus Ägypten tatsächlich gewesen war.

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Dabei hatte alles ganz entspannt begonnen. Nach zwei traumhaften Wochen Urlaub in Makadi Bay hob der Air-Cairo-Flug am Donnerstag (16. Juli 2026) in Marsa Alam Richtung Stuttgart ab. Doch kurz vor der Landung geriet der Airbus mitten in eine heftige Gewitterzelle.

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„Plötzlich ging das Anschnallzeichen an. Direkt neben dem Flugzeug hat es geblitzt – und dann ging es los“, erzählt Steffi. Die Maschine wurde heftig durchgeschüttelt und verlor immer wieder schlagartig an Höhe. „Es war wie auf einem zehn Meter hohen Freefall-Tower auf der Kirmes.“

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Dann prasselte meterweit hörbar Hagel gegen das Flugzeug. „Erst gegen das Cockpit, dann gegen die komplette Außenhaut.“ Nach dem zweiten heftigen Absacken brach unter den rund 200 Passagieren Panik aus. „Die Leute haben geschrien. Viele hatten wirklich Angst.“

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Besonders irritierend: Aus dem Cockpit kam während der gesamten Turbulenzen keine einzige Durchsage. Rund zehn Minuten dauerte der Flug durch das Unwetter. Beim Landeanflug musste der Pilot zunächst noch einmal durchstarten, ehe der Airbus schließlich sicher in Stuttgart aufsetzte.

Am Boden warteten bereits Feuerwehr und Rettungsdienst. Erst jetzt sahen die Passagiere die massiven Schäden an der Maschine. Und auf eine Durchsage von Piloten wartet die Familie noch heute…

Dieser Beitrag wird bereitgestellt vom Medienverbund Saarland