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Feuer in der Lebacher Tafel gelegt: Mordanklage gegen 27-Jährigen

Lebach: Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat gegen einen 27-jährigen Mann mit deutscher und kasachischer Staatsangehörigkeit Anklage wegen versuchten heimtückischen Mordes mit gemeingefährlichen Mitteln in Tateinheit mit besonders schwerer Brandstiftung und Körperverletzung erhoben. Das wirft die Staatsanwaltschaft dem Angeschuldigten vor: In der Nacht vom 11. auf den 12. Januar ist der Mann in Lebach unterwegs. Aus noch unbekannten Gründen versucht er zunächst, einen Briefkasten in Brand zu setzen. Der Briefkasten gehört zu einem Gebäude, in dessen Erdgeschoss sich die Räumlichkeiten der Lebacher Tafel befinden. Das Obergeschoss wird zu Wohnzwecken genutzt. Doch der erste Versuch, Feuer zu legen, misslingt. Anschließend geht der Mann zu einem Lieferwagen der Tafel, der unter einem Carport abgestellt ist und legt wieder Feuer. Der Mann wird festgenommen und befindet sich seit dem 15. Februar in Untersuchungshaft. Im Verhör hat er die Tat gestanden. Die Staatsanwaltschaft weist ausdrücklich darauf hin, dass das Urteil über die Schuld nur den Gerichten zusteht. Ein Termin für den Prozessbeginn am Landgericht Saarbrücken steht noch nicht fest.
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