Feuerwehr rettet Hund und Herrchen aus umgestürtzem Unfallwrack

Saarbrücken: Hier war außer Hund und Herrchen auch einen Schutzengel mit an Bord! Im Saarbrücker Stadtteil Malstatt ist am gestrigen Dienstagabend ein 22 Jahre alter Mann mit seinem silberfarbenen Mercedes unterwegs. Als er die Lebacher Straße in Richtung Ludwigskreisel hinunterfährt, gerät der Wagen des Saarbrückers plötzlich außer Kontrolle. Das Auto kommt nach links von der Fahrbahn ab, kracht mit dem Heck in einen Baum, durchbricht dann das Rolltor einer Bahnanlage und bleibt schließlich auf der Beifahrerseite liegen.

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Ein Polizeisprecher: „Die regennasse Fahrbahn dürfte bei dem Unfall eine Rolle gespielt haben, wesentlich zu schnell war der Mann nicht.“ Die Berufsfeuerwehr rückt mit einem Dutzend Einsatzkräften und drei Fahrzeugen in die Lebacher Straße aus. Die Helfer stabilisieren das Fahrzeug zunächst mit Keilen und Seilen.
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Auf dem Bahngelände aufgefundene Holzpaletten werden kurzerhand zum Bau einer provisorischen Arbeitsbühne verwendet. Der Einsatzleiter: „Der Mann und sein Hund waren im Fahrzeug eingeschlossen, jedoch nicht eingeklemmt.“ Die Helfer befreien die beiden aus dem Wrack. Sie haben Glück: Während der Unfallfahrer nur leicht verletzt im Rettungswagen in ein Krankenhaus verbracht wird, kümmern sich Polizeibeamte um den schwarzen Mischlingshund, der unverletzt geblieben ist.
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Der zutrauliche Vierbeiner wird zur Polizeiinspektion Burbach gebracht und dort von einer tierlieben Beamtin weiter betreut, bis Herrchen das Tier im Laufe der Nacht abholt. Der Mercedes ist nach dem Unfall nur noch Schrott wert und muss abgeschleppt werden. Die Berufsfeuerwehr leuchtet während der Einsatzdauer die Unfallstelle aus, stellt den Brandschutz sicher und wirft den verunglückten Wagen wieder auf die Räder.
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Die für Bahnanlagen zuständige Bundespolizei kümmert sich um  das durchbrochene Rolltor. Während des Einsatzes kommt es zu geringfügigen Verkehrsbehinderungen in der Lebacher Straße.

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