Saarbrücken: Schrecksekunde für das saarländische Regierungsoberhaupt! Ein Flug mit Ministerpräsidentin Anke Rehlinger an Bord muss am heutigen Montagmorgen kurz nach dem Start wegen technischer Probleme wieder zum Flughafen Ensheim umkehren. Die Maschine der Fluggesellschaft DAT hebt um 6.30 Uhr pünktlich am Flughafen Saarbrücken mit dem Ziel Berlin ab. An Bord der 31 Jahre alten Propellermaschine befindet sich auch Ministerpräsidentin Anke Rehlinger (SPD). Sie ist in Begleitung mehrerer Personen, darunter zwei Personenschützer der Polizei, auf dem Weg in die Bundeshauptstadt.
Der Flug verläuft anfangs ganz normal. „Über Mannheim bemerkten die Piloten ein Problem, welches jedoch nicht sicherheitsrelevant war“, erklärt Jochen Wagner, Sprecher des Saar-Airports. In der Folge entscheiden sich die Piloten zur Umkehr. Gegen 7.06 Uhr macht der Flieger dann über Miltenberg in Bayern kehrt. Den Passagieren wird an Bord mitgeteilt, dass „technische Probleme“ der Grund für den Abbruch des Fluges sind. Um 7.36 Uhr, genau eine Stunde nach dem ersten Start, setzt das Flugzeug wieder auf der Landebahn in Saarbrücken auf.
Fluhafensprecher Wagner ergänzt, dass es sich dabei nicht um eine Notlandung gehandelt hat: „Es bestand zu keiner Zeit Gefahr für die Passagiere.“ Nach der sicheren Landung müssen sämtliche Passagiere das Flugzeug verlassen. Während das Gepäck der Reisenden aus Sicherheits- oder logistischen Gründen zunächst im Inneren der Maschine verbleibt, zieht das Team um die Ministerpräsidentin schnell Konsequenzen:
Rehlinger verlässt den Flughafen Saarbrücken kurz nach der Landung (Foto: Leserreporter Blaulichtreport-Saarland), um ihre Reise nach Berlin vermutlich auf alternativem Weg fortzusetzen. Für die übrigen 30 Fluggäste heißt es dagegen, erst einmal Geduld zu beweisen: Sie verbleiben vorerst am Terminal. Der Flieger soll gegen 10 Uhr wieder Richtung Berlin aufbrechen, so Flughafensprecher Wagner.
