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Frau reist trotz Verbot ins Saarland, muss nun fast zwei Jahre hinter Gitter

Völklingen: Ihre Sturheit führt eine aus Frankreich stammende Frau jetzt für fast zwei Jahre ins Gefängnis. Beamte der Bundespolizeiinspektion Bexbach führen am vergangenen Mittwoch eine Kontrolle im Bereich Großrosseln durch. Dabei fällt den Polizisten eine Frau auf, die etwas näher unter die Lupe genommen wird. Beim Abgleich ihrer Personalien kommt heraus, dass die Frau mit einem Einreiseverbot für die Bundesrepublik Deutschland belegt ist.

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Grund: Die 43 Jahre alte Frau bekommt vor einigen Jahren wegen eines besonders schweren Falls des Diebstahls im Raum Mannheim eine Gesamtfreiheitsstrafe von vier Jahren aufgebrummt.
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Nachdem sie einen Teil ihrer Strafe abgesessen hat, wird die Französin im September 2018 vorzeitig aus der Haft entlassen, in ihr Heimatland abgeschoben und mit einem zehnjährigen Betretungsverbot für die Bundesrepublik belegt.
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Weil sie aber gegen das Verbot, nach Deutschland einzureisen, verstoßen hat, muss sie jetzt auch noch den Rest ihrer Strafe absitzen. Die Beamten nehmen die Frau fest und bringen sie ins Frauengefängnis im rheinland-pfälzischen Zweibrücken. Dort muss sie nun die nächsten 680 Tage verbringen.

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