Frontalkollision in der Silvesternacht: Zwei Menschen im Krankenhaus

Illingen: Schwerer Verkehrsunfall in der vergangenen Silvesternacht in Illingen. Davon berichtet die Polizeiinspektion Neunkirchen. Demnach kommt es zu dem Frontalzusammenstoß zweier Fahrzeuge gegen 1.45 Uhr im Ortsteil Hüttigweiler. Dort ist eine 22 Jahre alte Frau aus Neunkirchen am Steuer ihres schwarzen VW Polo auf der L 141 aus Richtung Hüttigweiler kommend unterwegs. Etwa 20 Meter nach der Einmündung zur Krankenhausstraße gerät die Fahrerin nach links auf die Gegenfahrspur.

Dort ist gerade ein schwarzer Audi A5 unterwegs. Die beiden Fahrzeuge kollidieren frontal, der Kleinwagen der Unfallverursacherin dreht sich einmal um seine eigene Achse und kommt entgegengesetzt zur Fahrtrichtung zum Stehen. Der Audi wird in den rechtsseitigen Straßengraben geschleudert und kommt dort etwa zehn Meter weiter zum Stehen. In dem Wagen sitzt nur der 28 Jahre alte Fahrer.

Obwohl es nach dem Zusammenstoß aussieht, wie auf einem Schlachtfeld, erleiden beide Beteiligten nur leichte Verletzungen: Der Mann im Audi klagt über Schmerzen am linken Bein. Die Unfallverursacherin wird vom alarmierten Rettungsdienst aus dem Inneren ihres Fahrzeugs gerettet und bleibt ebenfalls leicht verletzt. Beide Beteiligten werden nach einer medizinischen Erstversorgung zur weiteren Untersuchung in die Krankenhäuser nach Homburg und Neunkirchen eingeliefert.

An beiden Fahrzeugen entsteht Totalschaden, die Höhe schätzt die Polizei auf etwa 25.000 Euro. Beide Wagen müssen von Abschleppdiensten von der Landstraße geholt werden. Nach der Unfallaufnahme und der Fahrzeugbergung muss die mit zahlreichen Trümmerteilen übersäte Fahrbahn gereinigt werden. Die L 141 ist während dieser Zeit für eine Dauer von etwa zwei Stunden voll gesperrt, der Verkehr wird umgeleitet. Die bisherigen Ermittlungen der Polizei haben noch keinen Grund für den Unfall liefern können. Hinweise für eine Beeinflussung durch Alkohol oder Drogen gibt es demnach wohl nicht.

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