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Fünf Verletzte durch Rauch und Stromschlag: Feuer auf Saarbrücker Shisha-Schiff

Saarbrücken: In der Nacht zum Ostermontag endet eine Party abrupt auf einem der Schiffe am Ufer der Saar, das auch als Shisha-Schiff bekannt ist. Kurz vor 0.30 Uhr werden die beiden Löschzüge der Feuerwehr Saarbrücken, die derzeit nicht nur von Berufsfeuerwehrleuten, sondern auch von der Freiwilligen Feuerwehr besetzt sind, an die Berliner Promenade zu einem Schiffsbrand entsandt. Auf der Vaterland hat sich ein Brand im Dachbereich der Kabine entwickelt. Beim Eintreffen der Feuerwehr haben bereits alle Personen das Boot verlassen. Im Bereich der Unteren Promenade und der Wilhelm-Heinrich-Brücke stehen Notärzte, Rettungswagen und Krankenwagen bereit.

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Durch die entstandenen Atemgifte werden fünf Menschen verletzt, drei davon müssen zur weiteren Behandlung in umliegende Krankenhäuser verbracht werden. Nach Angaben eines Feuerwehrsprechers gibt es auch Verletzte durch Stromschlag. Mehrere Feuerwehrtrupps unter Atemschutz gehen zur Brandbekämpfung vor. Um das Feuer löschen zu können, öffnet die Feuerwehr gezielt die Dachhaut und die Verkleidung des Bootes. Zum Schutz der Einsatzkräfte wird die „Charlotte“, das Mehrzweckboot der Feuerwehr Saarbrücken, ebenfalls zur Einsatzstelle entsandt. 
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Der Brand an sich ist schnell unter Kontrolle und gegen zwei Uhr vollständig gelöscht. Die Feuerwehr ist mit rund 30 Einsatzkräften vor Ort, zusätzlich werden die Löschbezirke St. Johann, St. Arnual, Alt-Saarbrücken und Malstatt-Burbach der Freiwilligen Feuerwehr in ihre Gerätehäuser alarmiert, um im Fall weiterer Einsätze bereitzustehen. Die Polizei hat die Ermittlungen zur Brandursache aufgenommen.
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In der Bordküche, wo das Feuer ausgebrochen ist, bringen Mitarbeiter des Schwimmschiffs üblicherweise die Kohlen für die Wasserpfeifen mit Hilfe von Heißluftföhns zum Glühen. Eventuell sind dabei Funken geflogen, die übergesprungen sind und den Brand ausgelöst haben.

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