Furchtbarer Wohnhausbrand: Kind (5) stirbt, Schwester (7) ringt in Homburg mit dem Tod

Pirmasens: Furchtbarer Brand in der Nacht zum heutigen Freitag im rheinland-pfälzischen Pirmasens rund 15 Kilometer vom Saarland entfernt. Um 0.47 wird der Polizei ein Wohnhausbrand in der Winzler Straße gemeldet. Umgehend eilen Rettungsdienst, Feuerwehr und die Polizei zum Ort des Geschehens in der Innenstadt. Beim Eintreffen der ersten Helfer wenige Minuten nach der Alarmierung steht das dreigeschossige Haus bereits in hellen Flammen.

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Die Retter beginnen damit, die Bewohner des Hauses, eine achtköpfige Familie, aus dem Gebäude zu holen. Auch die Nachbaranwesen werden vorsichtshalber evakuiert. Insgesamt werden zwei Erwachsene und sechs Kinder, das jüngste ein Säugling, das älteste sieben Jahre alt, aus dem brennenden Haus gerettet. Zwei der Kleinen, ein fünf Jahre altes Mädchen und seine sieben Jahre alte Schwester, haben schwerste Verletzungen davongetragen.
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Das fünf Jahre alte Kind ist nicht mehr ansprechbar, hat einen Herz-Kreislauf-Stillstand erlitten. Sanitäter versuchen vor Ort verzweifelt, das Kind zurück ins Leben zu holen. Doch alle Reanimationsversuche schlagen fehl, die Fünfjährige stirbt noch vor Ort an den schweren Verletzungen. Das älteste Kind der Familie, das sieben Jahre alte Mädchen, wird schwer verletzt in die Universitätsklinik nach Homburg gebracht. Dort kämpfen Ärzte momentan um das Leben des Mädchens.
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Die übrigen Geschwister und die Eltern werden am Brandort vom Rettungsdienst untersucht und versorgt, bleiben aber unverletzt. Die Feuerwehren aus Pirmasens und dem benachbarten Rodalben sind die ganze Nacht hindurch im Einsatz, bis auch die letzten Brandnester gelöscht sind. Das Haus ist derzeit nicht bewohnbar, die Familie muss anderweitig unterkommen. Die Kriminalpolizei Pirmasens hat die Ermittlungen übernommen. Die genaue Brandursache und die Höhe des entstandenen Schadens sind derzeit noch unklar.

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