Großer Waldbrand bei Ottweiler – Gaststätte und Campingplatz evakuiert

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Ottweiler: Eine weithin sichtbare Rauchsäule über Ottweiler hat am Donnerstagnachmittag (13. August 2026) einen Großeinsatz von Feuerwehr und Katastrophenschutz ausgelöst. In einem Wald- und Flächengebiet nahe der B420 war ein Feuer ausgebrochen, das sich zeitweise auf rund zehn Hektar ausbreitete.

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Mehr als 100 Einsatzkräfte rückten an. Am Abend dann die wichtige Nachricht: Nach Informationen unseres Reporters Brandon-Lee Posse ist der Brand inzwischen unter Kontrolle. Besonders angespannt war die Situation rund um den Wingertsweiher.

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Wind und trockene Vegetation begünstigten die Ausbreitung der Flammen und erschwerten den Einsatz in dem teilweise unwegsamen Gelände. Weil sich das Feuer in Richtung der Weiheranlage bewegte, wurden der dortige Campingplatz und eine Gaststätte vorsorglich evakuiert. Einsatzkräfte brachten die betroffenen Menschen aus dem gefährdeten Bereich.

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Die Dimension des Brandes führte zu einem massiven Kräfteaufgebot. Feuerwehren aus mehreren Löschbezirken und Landkreisen sowie Einheiten des Katastrophenschutzes wurden zusammengezogen. Auch Spezialkräfte für Waldbrände und die Wasserversorgung kamen zum Einsatz. Gerade die Versorgung mit ausreichend Löschwasser stellte die Helfer vor Herausforderungen, da im betroffenen Waldgebiet nicht überall auf Hydranten zurückgegriffen werden kann.

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Zusätzlich machte die enorme Hitze den Feuerwehrleuten zu schaffen. Nach Angaben der Polizei erlitten zwei Einsatzkräfte während der Löscharbeiten Kreislaufprobleme. Sie wurden durch den Rettungsdienst versorgt. Zwischenzeitlich wurde angesichts der Größe und Lage des Brandes sogar geprüft, ob ein Löschhubschrauber aus Rheinland-Pfalz zur Unterstützung angefordert werden muss.

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Auch für die Bevölkerung hatte der Großeinsatz Auswirkungen. Die B420 wurde im betroffenen Bereich gesperrt, während zahlreiche Einsatzfahrzeuge die Zufahrtswege benötigten. Wegen der starken Rauchentwicklung wurde zudem eine Warnmeldung an Menschen in der Umgebung verschickt. Die Rauchsäule war weit über Ottweiler hinaus zu erkennen. Die Bevölkerung wurde aufgefordert, den Einsatzbereich zu meiden und insbesondere die Rettungswege freizuhalten.

Gegen 19:27 Uhr konnte schließlich Entwarnung hinsichtlich einer weiteren unkontrollierten Ausbreitung gegeben werden: Das Feuer war nach Informationen unseres Reporters unter Kontrolle. Der Einsatz war damit allerdings noch nicht beendet. Die mehr als 100 Helfer mussten das weitläufige Brandgebiet weiter bearbeiten und nach möglichen Glutnestern suchen. Wie es zu dem Feuer kam und wie groß der entstandene Schaden ist, war am Donnerstagabend zunächst noch unklar.

Dieser Beitrag wird bereitgestellt vom Medienverbund Saarland