
Kirkel: Schwieriger Rettungseinsatz mitten im Wald. Wie die Freiwillige Feuerwehr am heutigen Freitag mitteilt, ist im Kirkeler Bachtal am Dienstagnachmittag (11. August) eine Person auf einem Wanderweg gestürzt und hat sich dabei am Fuß verletzt. Weil sich die Unfallstelle weit abseits befestigter Wege und in steilem Gelände befand, musste die Feuerwehr bei der Rettung unterstützen.
Gegen 16.20 Uhr wurde der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel alarmiert. Für die Einsatzkräfte war es bereits der zweite Einsatz des Tages. Schnell zeigte sich, dass der Transport des Verletzten alles andere als einfach werden würde: Die Unfallstelle lag etwas einen halben Kilometer vom nächsten befestigten Weg entfernt – teilweise in starker Hanglage.
Zunächst ließ der Einsatzleiter deshalb das geländegängige UTV, kurz für „Utility Terrain Vehicle“, der Feuerwehr St. Ingbert nachfordern. Doch aufgrund der schwierigen Bedingungen vor Ort konnte selbst das Spezialfahrzeug letztlich nicht eingesetzt werden. Die Feuerwehrleute mussten daher eine andere Lösung zur Rettung des Patienten finden.
Die verletzte Person wurde schließlich in einer sogenannten Schleifkorbtrage aufgenommen. Wegen des starken Gefälles sicherten die Einsatzkräfte die Trage zusätzlich mit Leinen. Anschließend wurde der Verletzte kontrolliert den steilen Hang hinabgebracht.
Nach dem schwierigen Abschnitt durch das Gelände musste die Person noch bis zum bereitstehenden Rettungswagen transportiert werden. Dort konnte sie schließlich zur weiteren medizinischen Versorgung an den Rettungsdienst übergeben werden.
Für die Feuerwehr war der Einsatz damit allerdings erst nach rund zweieinhalb Stunden beendet. Der Löschbezirk Kirkel-Neuhäusel war während der gesamten Rettungsaktion vor Ort. Die Feuerwehr wünschte der verletzten Person im Anschluss eine schnelle Genesung.
