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Hündin bei eiskalter Nacht in Müllcontainer entsorgt

Saarbrücken: Nur einem glücklichen Zufall ist es zu verdanken, dass diese Hündin heute nicht jämmerlich in einem Abfallcontainer erfroren ist – wenige Meter vom rettenden Tierheim entfernt. Doch der Reihe nach. Nur durch Zufall entdeckt eine Mitarbeiterin des Bertha-Bruch-Tierheims im Saarbrücker Deutschmühlental heute das frierende Tier in der großen Mülltonne, die frei zugänglich vor dem Gelände des Tierheims steht. Schnell ist klar: Die stark unterkühlte Hündin muss wohl die ganze Nacht in dem Container verbracht haben, und das bei den eisigen Außentemperaturen unter dem Gefrierpunkt! Auf Facebook schreibt der Verein, der das Tierheim unweit der Folsterhöhe und der französischen Grenze betreibt: „Auf der Suche nach Futter hat sie einiges an Abfällen gefressen. Wir vermuten, die Hündin ist zwischen zwei und drei Jahren als ein Pitbull-Mischling.
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Gott sei Dank wurde die Mülltonne noch nicht von der Müllabfuhr geleert!“ Sofort nach dem Auffinden kümmern sich fachkundige Menschen um das Tier, nach Angaben des Vereins befindet es sich aktuell noch in einem gesundheitlich kritischen Zustand und kämpft um das Überleben. Sowohl die Unterkühlung als auch die Tatsache, dass der Hund Abfälle fressen musste, sind dafür verantwortlich.
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Jetzt sucht das Tierheim nach dem früheren Besitzer, der wohl auch für das „Entsorgen“ des Pitbull-Mischlings verantwortlich sein dürfte. Denn: Das Aussetzen eines Tieres stellt einen Verstoß gegen das Tierschutzgesetz dar und kann mit bis zu 25 000 Euro Geldstrafe geahndet werden. Auf Facebook fragen die Betreiber: „Wer kann Angaben zur Herkunft der Hündin machen? Fehlt die Hündin plötzlich in der Nachbarschaft? Meldet euch mit Hinweisen bitte bei uns!“ Alle eingehenden Hinweise werden vertraulich behandelt. Hinweise: PN auf Facebook oder eine Mail an berthabruchtierheim@googlemail.com
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