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Hund kommt bei Hausbrand um, Frauchen schwebt in Lebensgefahr

Dillingen: Feuerdrama heute Abend in der Heiligenbergstraße in Dillingen. Kurz vor 19 Uhr dringt Rauch aus dem Erdgeschoss eines Zweifamilienhauses. Im oberen Stock halten sich zu diesem Zeitpunkt vier Menschen auf. Sie können sich ins Freie retten, zwei von ihnen werden leicht verletzt und kommen mit Rauchvergiftung in umliegende Krankenhäuser. Die Wache der Freiwilligen Feuerwehr ist nur einen Steinwurf vom Brandort entfernt, rund 30 Helfer sind innerhalb kürzester Zeit vor Ort. Mit schwerem Atemschutz ausgerüstet gehen sie in das brennende Gebäude, suchen nach der Bewohnerin im Erdgeschoss. Sie finden den leblosen Körper der Frau, übergeben ihn dem Rettungsdienst. Sanitäter und Notarzt versuchen vor Ort, die Frau zu reanimieren – erfolgreich! Die Bewohnerin wird in ein Krankenhaus gebracht, schwebt aber in Lebensgefahr. Nichts mehr tun können die Helfer dagegen für den Hund der Frau. Er kommt im Feuer um. Die Flammen schlagen die Helfer schnell nieder, drücken anschließend den Rauch mit Hochleistungslüftern aus dem Gebäude. Zur Brandursache hat die Polizei erste Ermittlungsansätze. Noch ist es jedoch zu früh, den Grund für das Feuer zu bestimmen. Die Wohnung, in der der Brand ausbrach, ist von der Polizei als Tatort beschlagnahmt worden. Morgen sollen Experten den Brandort besichtigen, bis dahin werden die geplatzten Fensterscheiben und gewaltsam geöffneten Türen von einer Firma mit Brettern gesichert. Ob die übrigen Bewohner aus dem ersten Stock nach der Behandlung im Krankenhaus in das Gebäude zurück können oder sich so kurz vor Weihnachten provisorisch eine andere Bleibe suchen müssen, ist noch unklar. Unklar ist derzeit auch die Höhe des Sachschadens, den das Feuer angerichtet hat. Die Heiligenbergstraße ist während der Rettungs- und Löscharbeiten mehrere Stunden lang voll gesperrt.

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