Identität noch unbekannt: Ersthelfer finden lebensgefährlich verletzten Mann neben Unfallwrack

Perl: Schwerer Verkehrsunfall in der Nacht zum heutigen Freitag im Nordsaarland. Kurz vor vier Uhr am Morgen entdecken Autofahrer auf der A 8 zwischen Perl-Borg und Perl einen völlig zerstörten Wagen entgegengesetzt zur Fahrtrichtung im Seitenstreifen liegen. Die Ersthelfer halten an, in dem silbernen Renault Laguna befinden sich jedoch keine Insassen. In der Nähe des Wagens wird schließlich der Fahrer aufgefunden.

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Der offenbar nicht angeschnallte Mann ist bei hohem Tempo aus dem Fahrzeug geschleudert worden, hat schwerste Verletzungen. Polizei und Rettungsdienst werden über Notruf alarmiert, eilen zur Unfallstelle. Der Notarzt versorgt das Unfallopfer zunächst vor Ort, dann wird der Fahrer mit dem Rettungswagen ins Klinikum Saarbrücken auf den Winterberg transportiert. Der Mann schwebt in akuter Lebensgefahr, sein Zustand ist kritisch.
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Wer er ist, ist derzeit noch unklar: Der Mann trägt keine Papiere bei sich, der Unfallwagen ist in Frankreich auf eine andere Person zugelassen. Die Polizei nimmt die Ermittlungen zur Identität des Fahrers und zum Unfallhergang auf. Darüber hinaus beauftragt der Bereitschaftsdienst der Staatsanwaltschaft Saarbrücken einen Verkehrsgutachter mit der Klärung des Ablaufs. Bisher deutet alles auf einen Alleinunfall hin:
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Offenbar ist der Wagen mit überhöhter Geschwindigkeit geführt worden. Die Tachonadel des Wracks ist bei etwa 200 Kilometern pro Stunde stehengeblieben, in dem Streckenabschnitt ist nur Tempo 100 erlaubt. Das Unfallwrack muss von einem Abschleppunternehmen geborgen werden und wird von der Polizei zur weiteren Untersuchung sichergestellt.
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Die Schadenshöhe ist noch unbekannt. Die Autobahn wird zeitweise zwischen den Anschlussstellen Perl-Borg und Perl voll gesperrt, es kommt zu Behinderungen im morgendlichen Berufsverkehr. Auch aktuell kommt es auf der Unglücksstrecke noch zu Beeinträchtigungen. Wann die Maßnahmen auf der A 8 beendet sind, ist noch unklar.

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