Illegales Autorennen in Saarbrücken: Raser lässt verletzten Mann auf Autobahn zurück

Saarbrücken: Illegales Straßenrennen am Wochenende in der Landeshauptstadt! In der Nacht zum heutigen Sonntag kommt es gegen 0.35 Uhr auf der A 623 zu einem folgenschweren Verkehrsunfall. Grund dafür ist nach Angaben der Polizeiinspektion Saarbrücken-Burbach vermutlich ein illegales Autorennen. Den Angaben der Beamten zufolge starten zwei Autofahrer in der Camphauser Straße auf Höhe des Ludwigsparkstadions, mit ihren hochmotorisierten Fahrzeugen mit überhöhter Geschwindigkeit in Richtung Autobahn zu rasen.

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Im Verlauf dieses Rennens verliert einer der Beteiligten aus bislang nicht geklärten Gründen die Kontrolle über sein Fahrzeug. Der silberne 5er BMW kommt von der Fahrbahn ab und kracht in die Leitplanken. Feige: Der Fahrer des zweiten Fahrzeugs rast von der Unfallstelle davon, statt dem verunglückten Fahrer zu helfen.
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Kurze Zeit nach dem Crash treffen die von nachfolgenden Autofahrern alarmierten Rettungskräfte ein. Sie versorgen den Unfallfahrer erst an Ort und Stelle und bringen ihn danach in einem Rettungswagen der Berufsfeuerwehr Saarbrücken in ein nahegelegenes Krankenhaus. Wie sich dort herausstellt, hat der Mann glücklicherweise nur leichte Verletzungen erlitten. Wie alt er ist und woher er stammt, teilt die Polizei nicht mit.
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Die Autobahn muss in Fahrtrichtung Dreieck Friedrichsthal bis in die frühen Morgenstunden voll gesperrt werden. So lange dauert die Unfallaufnahme, bei der auch ein Verkehrsgutachter eingeschaltet wird, sowie das Abschleppen des Wagens und die anschließende Reinigung der Fahrbahn.
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Der Verkehr wird umgeleitet, aufgrund der fortgeschrittenen Uhrzeit kommt es nur zu wenigen Behinderungen. In entgegen gesetzter Fahrtrichtung nach Saarbrücken wird die A 623 wegen herumliegender Trümmerteile ebenfalls gesperrt, allerdings nur kurzzeitig. Die Polizei leitet entsprechende Strafverfahren ein. Ob bereits Erkenntnisse zum zweiten Rennbeteiligten vorliegen, teilen die Beamten nicht mit.

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