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Junger Mann nach Regenunfall mit abgefahrenen Reifen schwer verletzt

St. Wendel: Schwerer Unfall heute Nacht mit abgefahrenen Reifen auf regennasser Fahrbahn. Um 2.46 Uhr werden Rettungsdienst und Feuerwehr auf die L 133 zwischen Winterbach und Bliesen alarmiert. Dort ist ein 23 Jahre alter Mann aus Oberthal wenige Meter vor dem Ortseingang Winterbach aus Fahrtrichtung Bliesen kommend nach einer Rechtskurve mit seinem schwarzen VW Golf ins Schleudern geraten und hat sich mehrfach überschlagen. Nach Polizeiangaben sind daran nicht angepasste witterungsbedingte Fahrweise in Verbindung mit überhöhter Geschwindigkeit Schuld. Der Wagen kommt nach rechts von der Fahrbahn ab, gerät in das Bankett, überschlägt sich und bleibt nach 80 Metern völlig zerstört auf dem Dach im Straßengraben liegen. Ein nachfolgender Taxifahrer wählt den Notruf. Feuerwehr-Pressesprecher Dirk Schäfer: „In ersten Meldungen war von einem Frontalzusammenstoß zweier Pkw mit unklarer Personenlage ausgegangen worden.“ Die Löschbezirke Winterbach, Bliesen und St. Wendel-Kernstadt der Feuerwehr sowie ein Rettungswagen der Malteser aus Tholey einer des DRK aus St. Wendel und ein Notarzt aus St. Wendel eilen zur Unglücksstelle. Beim Eintreffen der ersten Rettungskräfte hat sich der Fahrer bereits selbst aus seinem Wagen befreit. Zum Glück gibt es auch kein zweites beteiligtes Fahrzeug. Weil es widersprüchliche Informationen über die Anzahl der Wageninsassen gibt, wird die Umgebung der Unfallstelle von der Feuerwehr auf eventuell weitere Verletzte abgesucht. Schäfer: „Diese Suche verlief glücklicherweise negativ.“ Der junge Oberthaler wird mit dem Rettungswagen schwer verletzt in die Uniklinik nach Homburg gebracht. Ein Polizeisprecher: „Bei der Unfallaufnahme konnte festgestellt werden, dass der Fahrer unter alkoholischer Beeinflussung stand. Zudem waren die Reifenprofile an dem Unfallfahrzeug kaum erkennbar.“ Der Führerschein wird einbehalten und eine Blutprobe entnommen. Zur Unfallaufnahme leuchtet die Feuerwehr den Bereich aus und kontrolliert das Fahrzeug auf eventuell auslaufende Betriebsstoffe. Nach rund anderthalb Stunden kann die voll gesperrte L 133 wieder freigegeben werden.

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