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Kind verletzt, Mann bewusstlos, Senior in Lebensgefahr: immer mehr Fahrradunfälle im Saarland

Wadern/Kirkel/Tholey: Das schöne Wetter lockt die Menschen im Saarland derzeit nach draußen. Weil man aber ohne guten Grund das Haus nicht verlassen darf und Bewegung an der frischen Luft ein guter Grund ist, schwingen sich viel mehr Menschen als sonst aufs Fahrrad. Dadurch kommt es in den letzten Tagen immer wieder zu teils schweren Verkehrsunfällen mit Radlern. So stürzt am Freitagabend gegen 17.45 Uhr der Fahrer eines E-Bikes auf einem geteerten Waldweg in der Nähe des Waderner Stadtteils Nunkirchen schwer, als er auf einer Gefällstrecke eine Bodenwelle überfährt. Der 71-jährige Radler trägt zwar einen Fahrradhelm, fällt aber zu Boden und verletzt sich dabei schwer. Erst einige Zeit nach dem Unfall finden ihn Passanten bewusstlos auf.

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Der Rettungsdienst wird gerufen und trifft kurz nach der Alarmierung ein. Nach einer Erstversorgung vor Ort wird der Senior mit dem Rettungshubschrauber ins Krankenhaus der Barmherzigen Brüder nach Trier geflogen werden. Derzeit kämpft der Mann dort um sein Leben. Am gestrigen Samstagmorgen gegen 9.15 Uhr ist ein Mann mit seinem Trekkingrad in der Ortsstraße in Kirkel in Fahrtrichtung Limbach unterwegs.
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Etwa in Höhe der Einmündung zur Erbacher Straße kommt der Radfahrer aus bislang unbekannter Ursache zu Fall und bleibt mitten auf der Fahrbahn bewusstlos liegen. Ersthelfer bringen den Mann in die stabile Seitenlage, bis der Rettungsdienst eintrifft. Der Notarzt diagnostiziert schwere Kopfverletzungen. Während der Versorgung des Verletzten und der Unfallaufnahme muss die Hauptdurchgangsstraße in Kirkel etwa eine Dreiviertelstunde lang voll gesperrt werden.
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Am Samstagabend dann kommt es im Tholeyer Ortsteil Bergweiler zu einem Fahrradunfall, bei dem ein kleines Kind verletzt wird. Das vier Jahre alte Kind ist gegen 13.40 Uhr im Ort unterwegs, als es offenbar ohne fremdes Zutun plötzlich mit seinem Rad stürzt. Das Kind trägt zwar einen Fahrradhelm, verletzt sich aber trotzdem: Es schlägt mit dem Gesicht auf den Boden auf und muss mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht werden. Die Polizeiinspektion St. Wendel untersucht den Vorfall, die Beamten können einen technischen Defekt am Kinderfahrrad ausschließen.

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