Lebensgroßer Nußknacker vermöbelt, Feuerwehreinsatz im Crêpes-Stand

St. Wendel: Seit dem 7. Dezember findet der Weihnachtsmarkt in St. Wendel statt. Die Polizeiinspektion St. Wendel zieht jetzt nach den ersten drei Tagen eine vorläufige Bilanz. Demnach hat es insgesamt bislang nur wenig für die Ordnungshüter, den Rettungsdienst und die Feuerwehr zu tun gegeben. Zwei Ereignisse bilden davon allerdings die Ausnahme. In den frühen Morgenstunden am Sonntag brennt es am Crêpes-Stand auf dem Weihnachtsmarkt-Gelände. Gegen 4.40 Uhr entdeckt der vom Veranstalter eingesetzte Sicherheitsdienst bei einem Rundgang, dass aus dem geschlossenen Verkaufsstand Rauch aufsteigt. Sofort werden Polizei und Feuerwehr alarmiert. Die freiwilligen Helfer der Feuerwehr sind schon nach wenigen Minuten vor Ort. Der verschlossene Essensstand muss von den Helfern gewaltsam geöffnet werden.

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Es wird erkundet, dass offenbar vergessen worden ist, in dem Crêpes-Stand einen Wärmebehälter auszuschalten. Der Inhalt des Geräts ist bereits angebrannt. Durch die aufmerksamen Mitteiler und das rechtzeitige Einschreiten kann aber schlimmeres verhindert werden und mittlerweile können die Besucher auch wieder leckere Crêpes auf dem Weihnachtsmarkt genießen.
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In der Nacht zum heutigen Dienstag kommt es dann zu einem Vorfall mit mehreren randalierenden Personen. Wieder ist es der Sicherheitsdienst, der gegen zwei Uhr feststellt, dass eine Weihnachtsfigur beschädigt worden ist. Es handelt sich bei dem „Opfer“ um einen lebensgroßen Nußknacker. Die Polizei wird hinzugezogen, die Beamten rücken zum Tatort aus.
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Schnell kann ermittelt werden, dass die Schäden an der Figur auf das Konto eines 18-jährigen Mannes aus St. Wendel gehen. Der hat sich, während er mit weiteren Begleitern zur Nachtzeit auf dem Gelände unterwegs ist, offenbar an der Figur abreagiert. Gegen ihn wird nun wegen Sachbeschädigung ermittelt. Der St. Wendeler Weihnachtsmarkt, der über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist, läuft noch bis zum 15. Dezember.

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