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Lkw-Fahrer niedergestochen: 40-Jähriger ringt nach Messerangriff mit dem Tod

Saarbrücken: Dieser Streit wäre beinahe tödlich geendet! Am gestrigen Samstagabend hält sich ein Lkw-Fahrer auf einem Parkplatz an der Goldenen Bremm auf. Dort sind auch vier weitere Männer unterwegs, alle sind alkoholisiert. Plötzlich gerät der Trucker mit den anderen Männern in Streit. Im Verlauf der Auseinandersetzung zieht einer der Männer dann ein Messer und sticht auf das Opfer ein. Jemand wählt den Notruf. Der 40 Jahre alte Lastwagenfahrer wird mit dem Rettungswagen in ein Krankenhaus gebracht. Dort kämpfen die Ärzte in der Nacht um das Leben des Mannes. Ob er den Angriff überstehen wird, ist derzeit noch nicht sicher.

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Die Polizei kann den Mann, der wahrscheinlich mit dem Messer zugestochen hat, noch in der Nacht festnehmen. Die Kripo hat die Ermittlungen übernommen, derzeit gehen die Beamten offenbar von einem versuchten Tötungsdelikt aus. Heute noch soll der Verdächtige einem Haftrichter am Bereitschaftsgericht in der Franz-Josef-Röder-Straße in Saarbrücken vorgeführt werden. Der Richter dort entscheidet dann, ob der Verdächtige in Untersuchungshaft kommt, in einer psychiatrischen Einrichtung untergebracht wird oder freikommt.
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Polizei und Staatsanwaltschaft haben bislang nicht über den Vorfall berichtet. So bleibt unklar, wo genau und um wieviel Uhr es zu der Tat gekommen ist und um wen es sich bei dem Verdächtigen handelt – wie alt er ist, woher er stammt, ob er bereits in der Vergangenheit auffällig geworden ist. Ob das Opfer von hier stammt oder als Fernfahrer nur auf der Durchreise war oder inwieweit die übrigen Männer an dem Tatgeschehen beteiligt waren, berichten die Behörden ebenfalls nicht.
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Und auch der Grund für den Streit, der den Messerangriff auslöste, bleibt derzeit noch im Dunkeln. Ob die mögliche Tatwaffe gefunden worden ist und falls ja, um was für eine Art Messer es sich handelt – alles unklar.

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