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Lkw-Fahrer stirbt nach schwerem Unfall

Kirkel: Trauriges Ende eines schweren Verkehrsunfalls heute Vormittag auf der A 6! Der Fahrer eines Sattelschleppers ist gegen 11.45 Uhr mit seinem Silofahrzeug in Fahrtrichtung Saarbrücken unterwegs. Zwischen dem Autobahnkreuz Neunkirchen und der Anschlussstelle Rohrbach kommt das Gespann plötzlich nach rechts von der Fahrbahn ab. Der Lkw fährt in die Böschung, das Führerhaus des Sattelschleppers knickt nach rechts ein und wird zwischen der Böschung und dem Auflieger regelrecht zerquetscht. Rund 30 Helfer der Feuerwehren aus Limbach und Neuhäusel bahnen sich ihren Weg durch den Rückstau und treffen bereits nach wenigen Minuten an der Unglücksstelle ein. Zwei Rettungswagen eilen zum Unfallort, aus Völklingen kommt Rettungshubschrauber Christoph 16 eingeflogen und landet auf der Autobahn. Die Helfer geben ihr Bestes, aber der Mann am Steuer des luxemburgischen Granulat-Lkws hat keine Chance. Er wird bei dem Unfall offenbar auf der Stelle getötet. Die Retter haben nun die traurige Aufgabe, den Toten aus seinem Führerhaus zu bergen. Die Unfallaufnahme und die Bergungsarbeiten des Lastwagengespanns werden noch Stunden andauern, möglicherweise muss ein Autokran zum Einsatz kommen. Bei dem Unfall sind außerdem Betriebsmittel ausgetreten und die Unglücksstelle liegt in einem Wasserschutzgebiet. Die Feuerwehr hat erste Maßnahmen zum Auffangen der Flüssigkeiten eingeleitet, möglicherweise muss der Boden von einem Spezialunternehmen ausgetauscht werden. Während der Arbeiten ist die Autobahn Richtung Saarbrücken voll gesperrt, hunderte Auto- und Lkw-Fahrer stehen im Stau. Die Polizei ist mit einer Vielzahl von Einsatzkräften damit beschäftigt, den Unfall aufzunehmen und die Autos von der Autobahn zu leiten. Ortskundige Fahrer sollten das Gebiet weiträumig umfahren. Die Unfallursache ist derzeit noch unklar.

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