Lkw stürzt von Autobahnbrücke und geht in Flammen auf

Wadgassen: Aktuell ist die A 620 zwischen Saarlouis und Völklingen nach einem schweren Unfall voll gesperrt. Kurz vor 16 Uhr ist der Fahrer eines Sattelschleppers auf der Autobahn in Richtung Autobahnkreuz Saarlouis unterwegs. Kurz vor der Anschlussstelle Wadgassen gerät der mit Schüttgut beladene Lkw aus bislang ungeklärter Ursache außer Kontrolle.

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Das mehrere Tonnen schwere Gefährt kommt nach rechts von der Fahrbahn ab, durchbricht die Leitplanke und das Geländer einer Brücke, die über die stillgelegte Bahnstrecke zwischen Völklingen und Überherrn führt. Das Führerhaus des Lastwagens schlägt auf den Schienen auf, fängt sofort Feuer. Nachfolgende Verkehrsteilnehmer wählen den Notruf. Die Feuerwehr rückt mit zahlreichen Einsatzkräften aus, fährt die Einsatzstelle sowohl von der Autobahn aus auch als auch von der Schweizer Straße in Wadgassen aus an, die unmittelbar am Unglücksort liegt.
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Im Einsatz sind zum einen die Freiwillige Feuerwehr Völklingen auf der Autobahn und zum anderen die Freiwillige Feuerwehr Wadgassen von den Schienen aus. Gemeinsam gelingt es den Helfern, die Flammen zu löschen. Für den verunglückten Lkw-Fahrer kommt ersten Informationen zufolge jedoch jede Hilfe zu spät, er stirbt in seinem brennenden Wrack. Kommandos der Polizeiinspektionen aus Völklingen und Saarlouis sperren die Autobahn umgehend in beiden Fahrtrichtungen ab.
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In Richtung Saarbrücken ist die Fahrbahn mittlerweile leergelaufen, in Richtung Saarlouis stehen allerdings noch hunderte Autofahrer und Trucker in der sengenden Hitze im Stau und kommen nicht weiter. Der Rettungsdienst des Deutschen Roten Kreuzes ist mit Rettungswagen und Krankenwagen vor Ort, es werden Getränke gegen die Hitze verteilt. Die Sperrung in Fahrtrichtung Saarlouis wird noch mehrere Stunden lang andauern.
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Ohne, dass der Brückenbereich zumindest notdürftig abgesichert worden ist, kann hier kein Verkehr mehr fließen. Neben der Autobahn GmbH ist auch das Landesamt für Umweltschutz alarmiert, weil vermutlich zig Liter Diesel ins Erdreich gelaufen sind. Verkehrsteilnehmer sollten den Bereich weiträumig umfahren, da es auch auf den Ausweisstrecken im Feierabendverkehr zu langen Staus kommt.

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