Saarländer führt Eintracht Frankfurt zum Europapokal-Titel

Sevilla: In der UEFA Europa League, nach der Champions League der zweithöchste von der Union Europäischer Fußballverbände organisierte Europapokal-Wettbewerb, hat die Eintracht aus Frankfurt am Mittwochabend das Finale gewonnen. Und das hat der Verein der Leistung eines Saarländers zu verdanken! Im Estadio Ramón Sánchez Pizjuán im spanischen Sevilla trifft die Eintracht um 21 Uhr auf die Glasgow Rangers.

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In der ersten Halbzeit bleibt die Partie torlos. In der zweiten Hälfte sehen die Fans dann zwei Tore: In der 57. Minute macht Joe Aribo das 1:0 für die Glasgower. Doch es bleibt nicht lange dabei: Zwölf Minuten späer trifft Rafael Borré für die Eintracht zum Ausgleich, 1:1 in der 69. Minute. Dabei bleibt es bis zum Ende der zweiten Halbzeit, die der slowenische Schiedsrichter Slavko Vinčić nach 95 Minuten abpfeift.
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In der Verlängerung wird es noch einmal spannend. Dabei ist es der Saarländer Kevin Trapp, der kurz vor Ende der Verlängerung ein Ausscheiden der Frankfurter verhindert: In der 118. Minute liefert der gebürtige Merziger eine Glanzparade ab, als der Glasgower Ryan Kent aus rund fünf Metern Entfernung auf das Tor schießt und Trapp sich in den Schuss wirft.
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Zwei Minuten später, in der 120. Minute, hält der Saarländer dann einen Freistoß der Rangers aus knapp 20 Metern vor dem Tor. Mit einem Endstand von 1:1 geht es ins Elfmeterschießen, geschossen wird auf das Tor vor der Rangers-Tribüne. In den ersten drei Runden treffen alle Spieler sowohl von Frankfurt als auch von Glasgow das Tor. Dann kommt die vierte Elfmeter-Runde.
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Der Schütze der Glasgow Rangers, Aaron Ramsey, feuert auf das Tor, aber Kevin Trapp hält den Ball. Der Schuss von Eintracht-Spieler Filip Kostic trifft dagegen. Frankfurt holt den Pott damit nach 25 Jahren wieder nach Deutschland. 1997 holte sich Schalke den Pokal. Die Frankfurter holten ihn auch schon einmal, fast auf den Tag genau vor 42 Jahren.

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