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Löschwasser gefriert bei Lagerhallenbrand

Neunkirchen: Schwierige Löscharbeiten für die Neunkircher Feuerwehr gestern Abend in der Auguststraße. Gegen 21.30 Uhr schlagen zunächst Flammen aus einer Garage, vermutlich hat das darin geparkte Auto einen Brand ausgelöst. Von der Garage aus greift das Feuer nach wenigen Augenblicken auf eine angebaute Halle über! Die beherbergt nicht nur einen Getränkehandel, sondern auch eine Einliegerwohnung. Die Bewohner schaffen es, sich rechtzeitig ins Freie zu retten. Weil sie aber unter Schock stehen, werden sie in einem Rettungswagen von Sanitätern der Freiwilligen Feuerwehr behandelt. Als deren Kollegen mit mehr als 15 Feuerwehrautos nach wenigen Minuten am Brandort eintreffen, steht die Lagerhalle schon in hellen Flammen.
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Rund 60 Einsatzkräfte der Löschbezirke Neunkirchen-Innenstadt und Wiebelskirchen gehen von zwei Seiten zur Brandbekämpfung vor. Alarmiert wird außerdem der Löschbezirk Wellesweiler, wo die Feuerwehrleute im Gerätehaus in Bereitschaft gehen, falls es zu weiteren Einsätzen im Stadtgebiet kommen sollte. Außerdem schickt der Löschbezirk seinen Einsatzleitwagen in die Auguststraße. Dort wird das Feuer von Helfern unter Atemschutz mit Löschschaum erstickt. Das Löschwasser der Helfer ist auf der Fahrbahn gefroren. Um Unfälle der eigenen Kameraden und anderer Verkehrsteilnehmer zu vermeiden, wird mit einem Logistikfahrzeug der Feuerwehr Streusalz organisiert und die Straßen und Wege rund um den Brandort werden abgestreut. Die Löscharbeiten dauern bis in die Nacht hinein.
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Die genaue Brandursache ist derzeit noch unklar, die Polizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Während der Löscharbeiten sind die Auguststraße sowie Teile der Wellesweilerstraße und der Herderstraße für den Verkehr gesperrt. Die Wohnung in der Halle ist nach dem Feuer auf unbestimmte Zeit unbewohnbar, die Betroffenen kommen bei Bekannten unter.
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