Mann soll versucht haben, heißen Kaffee auf Kleinkind in Kinderwagen zu schütten

Saarbrücken: Vor dem Landgericht in Saarbrücken beginnt in der kommenden Woche der Strafprozess gegen einen Mann aus dem Saarland. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm mehrere Straftaten vor. Eine davon ist besonders widerwärtig. Der Vorfall soll sich bereits im November 2019 ereignet haben. Da soll der Angeklagte nach Ermittlungen von Polizei und Staatsanwaltschaft zu Fuß in der Innenstadt von Saarbrücken unterwegs gewesen sein.

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In seiner Hand soll er einen Becher mit heißem Kaffee gehalten haben. Als jemand zufälligerweise mit einem Kinderwagen an dem Mann vorbeigegangen ist, soll der Angeklagte versucht haben, den Becher mit dem heißen Getränk in den Kinderwagen zu schütten! Durch glückliche Umstände soll der Kaffee an einer Kinderdecke hängengeblieben sein, die auf dem Kleinkind im Wagen gelegen hat.
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Nur deshalb soll das kleine Kind bei der Attacke unverletzt geblieben sein. Es ist nicht der einzige Vorfall, den die Ermittlungsbehörden dem Mann vorwerfen. Schon einige Monate zuvor, im März 2019, soll der Angeklagte versucht haben, auf öffentlichen Straßen im Eppelborner Ortsteil Uchtelfangen fremde Fahrzeuge aus dem Straßenverkehr anzuhalten. Nachdem Autofahrer die Polizei hinzugerufen haben, wollen die Beamten den Mann kontrollieren.
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Dabei soll der ohne Vorwarnung die eingesetzten Polizisten angegriffen haben. Seiner anschließenden Festnahme soll er sich ebenfalls widersetzt haben. Bei einem weiteren angeklagten Sachverhalt hat sich die mutmaßliche Tat in Nordrhein-Westfalen abgespielt. Demnach hat der Saarländer im August 2019 in Duisburg mehrere Passanten belästigt.
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Nachdem die sich bei der Polizei gemeldet haben, ist eine Streife an den Angeklagten herangetreten, um den Mann zu kontrollieren. Dabei soll der Mann die eingesetzten Beamten mit Schlägen angegriffen und sich seiner Festnahme widersetzt haben. Prozessauftakt ist am kommenden Donnerstag, es sind mehrere Verhandlungstage angesetzt.

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