Maskenpflicht: Welche Geschäfte im Saarland darauf verzichten und welche nicht

Saarbrücken: Seit heute gelten viele Corona-Vorschriften nicht mehr. Dazu gehört auch in fast allen Bereichen des öffentlichen Lebens die Maskenpflicht. Außer in den Bundesländern Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern, die sich zum Hotspot erklärt haben, darf man nun wieder ohne Maske einkaufen gehen. Allerdings können Geschäfte über ihr Hausrecht das Tragen einer Maske von den Kunden einfordern.

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Das will Medienberichten zufolge unter anderem das Textilunternehmen Kik umsetzen. Das Unternehmen ist mit zahlreichen Filialen im Saarland vertreten, alleine in Saarbrücken fünfmal. Andere Textilverkäufer wie C&A, im Saarland fünfmal vertreten, verlangen dagegen beim Shoppen keine Maske mehr. Auch Ernstings Family verzichtet in seinen Filialen in Saarbrücken, St. Ingbert, Merzig, Püttlingen, Bous und Dillingen auf die Maske.
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So handhaben es auch die meisten Supermarktketten. Das gilt unter anderem Aldi Süd, das im Saarland fast 50 Filialen betreibt. Dort will man aber die Kunden möglicherweise bitten, freiwillig einen Mundschutz zu tragen. Lidl und Kaufland wollen nur in Bundesländern eine Maskenpflicht umsetzen, wo es staatliche Vorgaben dazu gibt.
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In den Rewe-Märkten im Saarland muss man ebenfalls keine Maske mehr tragen, das gleiche gilt für die Edeka-Gruppe. Das saarländische Unternehmen Globus handhabt es genauso, in den Filialen in Homburg, Saarbrücken, St. Wendel, Saarlouis, Neunkirchen, Völklingen und Losheim gilt keine Maskenpflicht mehr. In den Elektro-Fachmärkten von Media Markt und Saturn fällt die Verpflichtung auch weg.
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Media Markt gibt es zweimal in Saarbrücken, in Homburg, Neunkirchen und in Saarlouis, Saturn nur in der Landeshauptstadt. Möbel-Riese Ikea, im Saarland mit einer Filiale in Saarlouis vertreten, verzichtet auch auf eine Mundschutz-Vorgabe. Auch der Gemischtwarenhändler Woolworth lässt Kunden wieder ohne Maske herein. Das Unternehmen ist unter anderem in Saarbrücken, Sulzbach, Völklingen, Dillingen und Merzig zu finden.
 
Update: Kik teilt mit: „KiK setzt bei der Pandemiebekämpfung die geltenden Vorgaben der Bundesländer um. Wir verfolgen die politischen Diskussionen und Entscheidungen zum Thema sehr genau, zumal die Landesregierungen und die Bundesregierung teilweise unterschiedliche Positionen einnehmen. Uns ist zum einen wichtig, die Gesundheit unserer Kundschaft und Mitarbeitenden zu schützen, aber auch, allen ein möglichst unbeschwertes und angenehmes Einkaufserlebnis bei uns zu ermöglichen. Sobald sich die Verordnungen der Bundesländer ändern, passen wir die Regeln in unseren Filialen entsprechend an. Wir würden es sehr begrüßen, wenn es politisch einheitliche Vorgaben bei diesem Thema geben würde – sonst droht ein Flickenteppich unterschiedlicher Verordnungen.“

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