Massenkarambolage auf der A 620: Zehn Autos krachen bei Saarlouis ineinander

Saarlouis: Massenkarambolage im morgendlichen Berufsverkehr! Am heutigen Donnerstagmorgen gegen 7.30 Uhr herrscht wie so oft stockender Verkehr auf der A 620 bei Saarlouis. Auf der Richtungsfahrbahn Saarbrücken kommt es auf der überlasteten Autobahn immer wieder zum Stillstand der Berufspendler.

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Etwa 500 Meter vor der Anschlussstelle Wallerfangen muss ein Fahrzeugführer seinen Wagen auf der Überholspur abbremsen. Eine dahinter fahrende Autofahrerin erkennt das offenbar zu spät. Sie kann nicht mehr rechtzeitig bremsen und fährt auf das vorausfahrende Auto auf.
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Danach scheppert es noch einmal. Und noch einmal. Und so weiter. Insgesamt fahren schließlich acht weitere Verkehrsteilnehmer mit ihren Fahrzeugen auf die beiden ursprünglich kollidierten Autos auf! Die Fahrer halten entweder nicht genug Abstand zum Vordermann oder sind unaufmerksam unterwegs. Teilweise werden aber auch bereits stehende Fahrzeuge von hinten auf ihren Vordermann geschoben. Weil die zehn Fahrzeuge jeweils mit relativ geringer Geschwindigkeit kollidieren, wird nach derzeitigem Kenntnisstand der Polizeiinspektion Saarlouis bei dem Verkehrsunfall keiner der Fahrer verletzt.
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Einige der unfallbeteiligten Fahrzeuge werden allerdings erheblich beschädigt: Den Sachschaden schätzt die Polizei auf etwa 70.000 Euro. Sieben der zehn Fahrzeuge sind nach der Massenkarambolage so stark lädiert, dass sie nicht mehr fahrbereit sind. Sie müssen von mehreren Abschleppdiensten von der Autobahn geschleppt werden. Nach den Bergungsarbeiten muss die Fahrbahn außerdem wegen auslaufender Betriebsstoffe von der Autobahnmeisterei aufwändig gereinigt werden.
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Für die Dauer der Unfallaufnahme sowie der anschließenden Bergungsmaßnahmen muss der linke Fahrstreifen von der Polizei gesperrt werden. Der Verkehr kann zwar auf dem rechten Fahrstreifen an der Unfallstelle vorbeigeführt werden. Es kommt aber auf der ohnehin schon staugeplagten Strecke zu weiteren Behinderungen im Berufsverkehr.

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