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Mit dem Zug ins Saarland gefahren: Vermisstes Kind aus Bayern aufgefunden

Dillingen: Die saarländische Polizei wandte sich am Freitagabend mit einer Vermisstenfahndung nach einem Kind an die Öffentlichkeit. Ein 13 Jahre altes Mädchen wurde gesucht. Das Mädchen stammt aus dem bayerischen 5.000-Einwohner-Ort Laufach bei Aschaffenburg. Dort verschwand die 13-Jährige am Donnerstagmorgen spurlos. Weil sämtliche Suchmaßnahmen nach dem Kind ergebnislos verlaufen waren, bat die Polizei auch die Bevölkerung um Mithilfe bei der Fahndung. Am Donnerstagmorgen machte sich die 13-Jährige wie immer auf den Weg zur Schule, kam dort jedoch nicht an. Die Angehörigen meldeten sie kurze Zeit später bei der Aschaffenburger Polizei als vermisst. Es startete eine groß angelegte Suchaktion, an der sich die Polizei Aschaffenburg und auch die Bundespolizei beteiligten.

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Der Teenager blieb jedoch verschwunden. Ermittlungen der Polizei ergaben, dass sich das Kind im Saarland aufhalten könnte. Die Ermittler glaubten, dass die 13-Jährige mit dem Zug ins mehr als 200 Kilometer entfernte Dillingen gefahren sein könnte. Was sie dort machen oder wen sie treffen könnte, teilten die Ermittler zwar nicht mit.
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Dass das Mädchen Opfer einer Straftat geworden sein könnte, dafür lagen laut Polizei allerdings keine Hinweise vor. Die 13-Jährige war zuletzt bekleidet mit einer schwarzen Jacke, einem weißen Pullover, einer schwarzen Hose, weißen Turnschuhen mit auffälligen orangen Streifen und hatte eine schwarz-weiße Tasche bei sich.
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Am Montagmorgen dann Entwarnung: Die Schülerin konnte in Dillingen von der saarländischen Polizei aufgefunden werden. Sie war wohlauf und unversehrt. Was sie im Saarland in der Zwischenzeit machte, wurde nicht mitgeteilt. Anhaltspunkte für eine Straftat oder Gefährdung der 13-Jährigen gibt es aber nach wie vor nicht. Danke an alle fürs Mithelfen und Teilen!

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