Mutmaßlicher Polizistenmörder Andreas S. fuhr offenbar 500 Kilometer weit zum Wildern

Spiesen-Elversberg/Furth im Wald: Der mutmaßliche Polizistenmörder Andreas S. hat regen Handel mit tonnenweise Wildfleisch betrieben, obwohl er nicht mehr im Besitz eines Jagdscheins war und keine Waffen mehr besitzen durfte. Dafür wilderte der Mann aus Spiesen-Elversberg offenbar.

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Nicht nur im benachbarten Rheinland-Pfalz, wo er am 31. Januar die beiden Polizisten Alexander Klos und Yasmin Bux erschossen haben soll. Im Oktober vergangenen Jahres ist der 38-Jährige beim Jagen im bayerischen Landkreis Cham erwischt worden. Darüber berichtet zuerst die Mittelbayerische Zeitung.
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Nach Angaben des Blattes ist Andreas S. von Passanten bei der Jagd im Örtchen Furth im Wald beobachtet worden. Die Passanten haben die Polizei hinzugerufen, die den Mann daraufhin kontrolliert hat. Das 9.000-Seelen-Örtchen liegt direkt an der Grenze zur Tschechischen Republik und ist fast 500 Kilometer vom Saarland entfernt! Der Leiter der Staatsanwaltschaft Kaiserslautern, Udo Gehring, hat der Mittelbayerischen Zeitung bestätigt, dass seiner Behörde ein Hinweis über den Vorfall der Polizeiinspektion Furth im Wald vorliegt.
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Die Angaben werden nun überprüft. Zu besagtem Zeitpunkt hätte Andreas S. wohl keine Waffen mehr besitzen und auch nicht zur Jagd gehen dürfen. Ob er bei dem Vorfall in Bayern alleine unterwegs gewesen ist, ist nicht bekannt. Die Staatsanwaltschaft Kaiserslautern stellt derzeit umfangreiche Ermittlungen darüber an, wo und mit wem der 38-jährige Saarländer zum Jagen beziehungsweise Wildern gegangen ist.
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Alleine im Bereich Kusel, wo die beiden Polizisten Ende Januar ermordet worden sind, soll es in den Wochen und Monaten vor der Tat nach Angaben von Jägern immer wieder zu möglichen Wildereien gekommen sein. So soll es öfter vorgekommen sein, dass Schüsse zu hören waren, die sich die zuständigen Jagdpächter nicht erklären konnten.

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