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Mutter verblutete, nachdem Sohn ihr im Wahn in den Hals stach

Neunkirchen: Nach dem gewaltsamen Tod einer Seniorin im Stadtteil Furpach gestern Mittag hat die Staatsanwaltschaft Saarbrücken heute beim Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Saarbrücken einen Antrag auf einstweilige Unterbringung in einem psychiatrischen Krankenhaus gegen den 49 Jahre alten Sohn der 73-Jährigen gestellt. Nach den bisherigen Ermittlungen der Behörden besteht der dringende Tatverdacht, dass der Mann seine 73-jährige Mutter durch Einwirkung scharfer Gewalt im Halsbereich getötet hat. Dabei soll sich der Beschuldigte allerdings im Zustand der Schuldunfähigkeit befunden haben. Entdeckt wird die Tat, als gestern die Mitarbeiterin eines Pflegedienstes die Frau zu Hause nicht erreichen kann und die Polizei informiert. Die Beamten fahren zum Haus der Seniorin in der Straße Am Bannstein und öffnen gewaltsam die Haustüre. In der Wohnung entdecken die Beamten die blutüberströmte Leiche der Frau, außerdem den Sohn der 73-Jährigen.
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Er soll sie, anders als zuvor berichtet, nicht erschlagen haben, sondern ihr vermutlich mit einer abgebrochenen Glasflasche verschiedene Stiche gegen den Hals versetzt haben. Die Frau verblutete daraufhin. Zu der Tat kam es zwischen letzten Samstag 13 Uhr und gestern 14.09 Uhr. Der unter Betreuung stehende Sohn leidet an paranoider Schizophrenie und war daher wohl nicht in der Lage, das Unrecht seiner Tat einzusehen.
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Der 49-Jäöhrige wird zur Kriminalpolizei nach Saarbrücken gebracht und dort vernommen. Abends muss die Vernehmung abgebrochen werden, der Tatverdächtige kommt unter Polizeibegleitung im Rettungswagen in die Forensik nach Merzig. Angesichts des geistigen Zustandes, in dem sich der Beschuldigte aktuell befindet, ist zu befürchten, dass er weitere Taten begehen könnte und deswegen eine Gefahr für die öffentliche Sicherheit darstellt.
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