Nach häuslicher Gewalt: Großeinsatz in Saarlouis wegen Mann mit Schusswaffe

Saarlouis: Einsatz für die Polizei in Saarlouis am heutigen Mittwochabend! Alles beginnt damit, dass sich eine Frau bei den Beamten meldet und einen Fall von häuslicher Gewalt mitteilt. Die 20-Jährige ist vom Bruder ihres Lebensgefährten geschlagen worden. Es fällt auch die Behauptung, dass der Täter im Besitz einer Schusswaffe ist. Die Polizei nimmt den Hinweis sehr ernst und löst einen Großeinsatz aus.

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Alle verfügbaren Kommandos aus der Umgebung werden zu dem Wohnhaus in der Schanzenstraße geschickt. Beim Eintreffen der Beamten hat sich die Frau bereits in Sicherheit, der 30 Jahre alte Beschuldigte ist alleine im Gebäude. Ein Behördensprecher: „Wir haben zunächst Sicherheit hergestellt für unsere Einsatzkräfte, unbeteiligte Personen und den Mann im Gebäude selbst. Dazu wurde das Haus von zahlreichen Beamten umstellt. Damit die Kollegen sicher arbeiten konnten, wurde außerdem die Schanzenstraße im betreffenden Bereich für den Verkehr gesperrt.“ Die Polizei versucht zunächst, Kontakt zu den Mann aufzunehmen. Das gelingt jedoch nicht.
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Deshalb soll das Spezialeinsatzkommando aus Saarbrücken die Zielperson im Wohnhaus überwältigen. Gerade, als sich die Elitebeamten vor Ort für den Einsatz vorbereiten und ausrüsten, wird der 30-Jährige vernünftig. Er verlässt das Gebäude mit einem Mundschutz bekleidet, hält zwei Taschen in seinen erhobenen Händen. Vor dem Haus kniet er sich auf den Boden, dann wird er von Kräften der Operativen Einheit überwältigt. Niemand wird verletzt. Bei dem Verdächtigen finden die Beamten tatsächlich eine Handfeuerwaffe. Der Behördensprecher:
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„Ob es sich um eine scharfe Waffe handelt, wird nun kriminaltechnisch untersucht.“ Nach der Festnahme wird die Wohnung des Mannes nach weiteren Waffen durchsucht. Mittlerweile ist die Sperrung der Schanzenstraße aufgehoben, der Verdächtige ist auf eine Polizeidienststelle verbracht worden. Die weiteren Ermittlungen laufen.

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