Niemand weiß, wie lange er dort lag: Biker kommt von Straße ab und stirbt in Waldstück

Völklingen: Schrecklicher Verkehrsunfall am gestrigen Mittwoch bei Völklingen. Am frühen Abend ist ein Radfahrer auf der L 279, der sogenannten Warndtweiherstrecke, zwischen dem Wadgassen Ortsteil Friedrichweiler und dem Völklinger Stadtteil Lauterbach unterwegs. Gegen 17.25 Uhr entdeckt der Radler einen leblosen Körper in einem Waldstück! Der ältere Mann liegt neben einem Motorrad abseits der schmalen Fahrbahn und zeigt keinerlei Lebenszeichen mehr.

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Sofort wählt der Radfahrer den Notruf, woraufhin ein Rettungswagen und ein Notarzt zum Ort des Geschehens eilen. Doch dem Motorradfahrer kann nicht mehr geholfen werden, er ist bereits tot. Auch die Polizeiinspektion Völklingen wird über den Vorfall informiert und fährt die Unfallstelle an. Die Beamten können schnell ermitteln, dass es sich bei dem verstorbenen Biker um einen 66 Jahre alten Mann aus dem Landkreis Saarlouis gehandelt hat.
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Nach dem derzeitigen Stand der polizeilichen Ermittlungen ist der Mann irgendwann am Nachmittag die Landstraße aus Richtung Überherrn kommend in Fahrtrichtung Völklingen entlang gefahren. Rund 250 Meter nach Passieren der Zufahrt zum Warndtweiher ist der 66-Jährige dann am Eingang einer Rechtskurve gestürzt und etwa zehn Meter von der Fahrbahn entfernt in dem Waldstück zum Liegen gekommen, wo er schließlich gestorben ist.
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Ob er sofort tot war oder noch einige Zeit unentdeckt im Waldstück lag, ist nicht bekannt. Ebenfalls nicht ganz geklärt ist, wie lange es dauerte, bis der Unfall schließlich entdeckt wurde. Hinweise auf ein Fremdverschulden liegen der Polizei derzeit nicht vor, sodass von einem Alleinunfall ausgegangen wird. Möglich wäre allerdigns, dass es eventuell zu einem Wildwechsel gekommen ist und der Biker daraufhin ins Schleudern geriet.
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Auf der Strecke kommt es immer wieder zu Wildwechsel und dadurch bedingt zu Unfällen. Die Staatsanwaltschaft Saarbrücken hat zur Klärung ein Unfallrekonstruktionsgutachten angeordnet.

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