Patient erleidet Stromschlag: Retter kämpfen am Völklinger Bahnhof um sein Leben

Völklingen: Furchtbares Unglück am heutigen Mittwochabend in der Völklinger Innenstadt. Kurz vor 21 Uhr werden die Rettungskräfte über eine verletzte Person informiert, die an der Bahnstrecke Trier – Saarbrücken im Bereich des Völklinger Bahnhofs in den Gleisen liegt. Die leblose Person hat offensichtlich einen Stromschlag von mehreren tausend Volt bekommen, weil sie der Oberleitung zu nah gekommen ist. Sofort eilen ein Rettungswagen und ein Notarztfahrzeug zum Ort des Geschehens. Sanitäter laufen zu der Stelle am Güterbahnhof, wo die Person zwischen zahlreichen Waggons liegt. Sofort wird mit der Reanimation begonnen. Die Helfer versuchen mehr als eine halbe Stunde lang, das Leben des Verletzten zu retten. Weil es sich um ein schwer zugängliches Gelände handelt, wird auch die Freiwillige Feuerwehr zu dem Einsatz alarmiert.

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Die Helfer rücken mit etwa 30 Einsatzkräften des Löschbezirks Stadtmitte aus, um bei der Rettung der verletzten Person zu helfen. Gleichzeitig eilen auch die saarländische Landespolizei mit mehreren Kommandos und die Bundespolizeiinspektion Bexbach zum Völklinger Bahnhof. Unterstützt werden die saarländischen Bundespolizisten dabei von einer Mobilen Kontroll- und Überwachungseinheit der Bundespolizei aus Frankfurt.
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Mehrere Straßen werden gesperrt, Passanten weggeschickt. Der Kriminaldauerdienst aus Saarbrücken kommt ebenfalls zur Einsatzstelle und nimmt erste Ermittlungen auf. Um wen es sich bei der verunglückten Person handelt, ist derzeit noch nicht bekannt, die Polizei hat Ermittlungen zu ihrer Identität aufgenommen.
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Wahrscheinlich hat sie sich verbotenerweise in dem Gleisbereich aufgehalten. Der Bahnverkehr ist durch den Vorfall beeinträchtigt. Es kommt zu Verspätungen im Personennahverkehr. Ein Notfallmanager der Deutschen Bahn ist vor Ort und unterstützt die Einsatzkräfte bei den Arbeiten.

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