Polizei entdeckt große Mengen Drogen auf 40-Tonner

Homburg: Am gestrigen Dienstagabend wird die Polizei auf den Autobahnrastplatz Homburg an der A 6 gerufen. Während sich die Beamten vor Ort um den gemeldeten Sachverhalt kümmern, fällt ihnen ein geparkter Sattelschlepper auf. Die Beamten beschließen, den spanischen Lastwagen einer Kontrolle zu unterziehen.

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Der Lkw ist mit braunen Kartons beladen. In den Kartons stellen die Einsatzkräfte nicht nur, wie in den Papieren ausgewiesen, Schuhen als Fracht fest. Stattdessen finden sie auch eine Menge Drogen vor. Daraufhin wird das Fahrzeug umgehend sichergestellt. Im Verlauf des heutigen Mittwochmorgens erwirkt die Staatsanwaltschaft beim Amtsgericht Saarbrücken einen richterlichen Durchsuchungsbeschluss für den Laster.
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Daraufhin durchsuchen Beamte des Dezernats für Rauschgiftkriminalität gemeinsam mit Kräften der Bereitschaftspolizei das Fahrzeug ganz genau. Auf der Ladefläche des 40-Tonners entdecken die Fahnder schließlich Marihuana und Haschisch im hohen zweistelligen Kilogrammbereich. 
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Die Kartons mit den Drogen werden nun kriminaltechnisch untersucht. Die Ermittlungen der Beamten ergeben den Verdacht, dass der Lkw-Fahrer die illegalen Drogen nicht ohne es zu wissen transportiert hat. Der 41 Jahre alte Trucker wird noch am Dienstagabend auf dem Rastplatz vorläufig festgenommen. Beim zuständigen Ermittlungsrichter stellt die Staatsanwaltschaft einen Antrag auf Untersuchungshaft. Der 41-Jährige wird von Kriminalbeamten im Laufe des Tages dem Richter vorgeführt, der erlässt schließlich Haftbefehl gegen den Fahrer.
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Der Mann sitzt nun in der Justizvollzugsanstalt Saarbrücken auf der Lerchesflur und wartet dort auf seinen Prozess. Im Falle einer Verurteilung könnten auf den Mann mehrere Jahre Gefängnisstrafe zukommen. Welchen Straßenverkaufswert die Drogen haben, teilt die Polizei nicht mit. Die Ermittlungen laufen weiter.

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