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Polizei findet verirrten Jugendlichen nach sieben Stunden im Wald

St. Ingbert: Gestern Abend 22.50 Uhr erscheinen ein junger Mann und sein Cousin der auf der Polizeiinspektion St. Ingbert. Der Mann erklärt, dass sein Cousin und dessen jüngerer Bruder derzeit bei ihm zu Besuch in Deutschland sind. Die beiden Brüder kommen aus Rumänien und sprechen weder deutsch noch englisch. Die drei haben den Tag zusammen auf einem Gartengrundstück im Wald zwischen Spiesen-Elversberg und Schüren verbracht. Danach machen sie sich auf zu einer gemeinsamen Radtour. Während der Tour machen der in Deutschland lebende Mann, seine Kinder und der ältere der beiden Besucher gegen 18.30 Uhr eine Pause an einer Wiese. Der 17-jährige jüngere Besucher will mit seinem Fahrrad ein paar Meter vorfahren und dann gleich wieder zurückkommen. Doch er kommt nicht mehr.
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Seine Verwandten suchen bis zum Einbruch der Dunkelheit verzweifelt und erfolglos nach dem Vermissten, der mit einem weißen und unbeleuchteten Fahrrad unterwegs ist. Ohne Licht, Ortskenntnis, Orientierung und Sprachkenntnisse irrt der Jugendliche durch den Wald. Ein Großaufgebot der Polizei St. Ingbert, ein Kommando der Operativen Einheit sowie zwei Hundeführer der Diensthundstaffel beginnen eine ausführliche und koordinierte Suchaktion in den umliegenden Waldgebieten.
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Unter anderem werden Gebiete in Schüren, an der Spieser Mühle, in Elversberg, in Schnappach und in Sulzbach durchkämmt. Nach stundenlanger Suche in den weitverzweigten Waldgebieten kann der Jugendliche von einem Wach- und Streifenkommando der Polizei St. Ingbert völlig ermüdet mit seinem Fahrrad ergriffen werden.
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Er irrt in einer an den Wald angrenzenden Straße umher. Der 17-Jährige erklärt, dass er sich verfahren hat und anschließend über sieben Stunden versucht hat, aus dem Wald wieder heraus zu finden. Seine Angehörigen nehmen sich dankbar des jungen Mannes an.  

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